Die Idee ist eigentlich ganz einfach, denn wer sollte sich in Köln schon besser auskennen, als die Kölner selber? Reiseführer über die Stadt gibt es so viele wie Bauteile im Dom, also sind die Autoren von „We are Cologne“ einen eigenen Weg gegangen. Das Ergebnis ihres entspannten Konzepts erscheint im Mai.

Anstatt sich vor den Rechner zu setzen und über Köln zu schreiben, sind Athenea Diapoulis und Simon Hariman lieber mit der Kamera bewaffnet durch die Stadt gezogen und haben Menschen und ihre Lieblingsorte fotografiert. Herausgekommen ist ein ebenso bunter wie persönlicher Blick auf die Heimat von Kölsch und Karneval.

Dabei muss man den Begriff der „Lieblingsorte“ möglicht weit fassen, denn es sind keineswegs nur Cafés, Museen, Clubs oder Shopping-Empfehlungen, die zu den Favoriten der interviewten Kölner gehören. Eine Bank am Rheinufer, eine Straße oder schlicht die Domplatte können durchaus auch dabei sein.

Die Idee stammt ursprünglich von einem Internetprojekt, das derzeit neben Köln auch Hamburg, München und Berlin umfasst. Unter dem Titel „We are City“ finden sich Galerien mit Fotos von Leuten – sogenannten „Stadtfreunden“ – und Orten, jeweils unterlegt mit kurzen Statements zu den betreffenden Lieblingslocations. Modern und frisch lässt sich so durch die jeweilige Stadt surfen.

„We are Cologne“, untertitelt mit „Die schönsten Orte und die coolsten Tipps der Kölner“ erscheint im Mai mit rund 220 Seiten und vielen Abbildungen beim Kölner Emons Verlag (ISBN 978-3-89705-942-9).