Wer mit den traditionellen Sitzungen im Kölner Karneval eher wenig anfangen kann, aber auch nicht so ganz auf den Veranstaltungstypus verzichten will, kann längst auf eine Reihe von Angeboten zurückgreifen, die ihre ganz eigenen Wege gehen. Der Klassiker dabei: die Stunksitzung.

Wer nicht frühzeitig zugreift, kann allerhöchstens noch auf die hauseigene Kartenbörse oder echte Last-Minute-Tickets hoffen, denn die Stunksitzung ist bekanntlich schneller ausverkauft als man „Alaaf“ sagen kann. Dieses Jahr verhält es sich nicht anders. Aber auch beim sonstigen alternativen Sitzungskarneval wird es rasch eng.

Bereits gelaufen ist „Deine Sitzung“ mit Carolin Kebekus. An vier Terminen wurde im Klettenberger Brunosaal unter dem Motto „Das Imperium tuscht zurück“ wieder ausgiebig gelacht und geschunkelt. Wer nächstes Jahr dabei sein will, sollte frühzeitig reservieren.

Besser stehen die Chancen hingegen für jeden, der noch an der längst traditionellen Immisitzung teilnehmen will, die noch bis zum 21. Februar im Bürgerhaus Stollwerck abgehalten wird. Dem beliebten Motto „Jede Jeck is von woanders“ gemäß, wird sich gründlich über alles Mögliche lustig gemacht, was außerhalb der Tore Kölns für Gesprächsstoff sorgt.

Wem das nicht reicht, für den gibt es immer noch „Fatal Banal“ im Bürgerzentrum Köln Ehrenfeld. Seit mittlerweile 21 Jahren sorgt „die Alternative im alternativen Karneval“ mit Kabarett und Comedy für beste Laune, sowie die Live-Musik der Hausband „Six Jeck“ im Anschluss für bestes Tanzklima. Restkarten für Donnerstag, den 02.02. und Dienstag, den 14.02. sind derzeit noch an der Abendkasse erhältlich.