Im 75. Jahr des ultimativen Brettspiels für Heuschrecken und andere Kapitalisten erweitert der Hersteller die Städte-Editionen endlich auch um eine Kölner Version. Vorab konnten die Bürger selber über Straßen abstimmen, die auf dem Spielfeld zu sehen sein würden. Jetzt ist das Spiel auf dem Markt, und das sogar auch in einer englischen Fassung.

„Das berühmte Spiel um den großen Deal“ kommt nun auch an den Rhein. So mancher mag da mit den Schultern zucken und sich wundern, was denn am großangelegten Verschachern von Immobilien und ganzen Straßenzügen in Köln neu sein soll, aber vielleicht ist gerade deshalb die neue Stadtedition des beliebten Brettspiels so passend.

Das Gefängnisfeld heißt natürlich „Klingelpütz“, und ohne den Dom in der Mittel wäre die Monopoly Köln-Edition ohnehin nicht denkbar. Für die anderen 28 Spielfelder allerdings konnten die Kölner selber im Vorhinein Vorschläge machen bzw. aus bestehenden Vorgaben auswählen.

Jetzt also ist es soweit, und das Geheimnis, welche Straßennamen und Gebäude es ins Spiel geschafft haben, ist gelüftet. Schildergasse, Hohe Straße, Glockengasse, Rheinauhafen lassen sich dort finden, aber auch der Willy-Brandt-Platz und der Rudolfplatz. Alle Felder sind zudem mit einer bekannten Sehenswürdigkeit belegt. So zeigt das Feld für die Riehler Straße etwa den Zoo.

Die Regeln sind dieselben wie beim regulären Monopoly-Spiel, aber darum geht es ja auch nicht. Entscheidend ist der Wiedererkennungswert, der Spaß und den Kölner glücklich machen soll. Für Touristen aus dem Ausland gibt es zudem mit „Monopoly Cologne“ auch eine englischsprachige Version.