Der Viktoriapark im angesagten Berliner Bezirk Kreuzberg bietet in den Sommermonaten die perfekte Anlaufstelle, um sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen. Im Winter kann man dort Schlittenfahren und die angenehme kühle Luft genießen.

Auf dem knapp 66 Meter hohen Berg befindet sich ein Nationaldenkmal, welches den Befreiungskriegen gegen Napoleon Bonaparte gewidmet ist. Weiterhin kann dort ein bezaubernder Wasserfall bewundert werden, der neben dem Denkmal zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Viktoriapark gehört.

Viktoriapark – Nationaldenkmal in Form einer gotischen Kathedrale

Der knapp 13 Hektar große Park ist die höchste natürliche Erhebung in Berlins Innenstadt. In dem in Kreuzberg befindlichen Park befinden sich unter anderem ein imposantes Nationaldenkmal und ein wunderschöner Wasserfall. Im Jahr 1821 wurde das Nationaldenkmal, welches den Befreiungskriegen gegen den französischen Kaiser Napoleon Bonaparte gewidmet ist, feierlich eingeweiht. Kein Geringerer als Karl Friedrich Schinkel entwarf das gotisch anmutende Denkmal, das die Form einer Kathedrale hat. Das Kreuz auf dem Turm der Kathedrale gab dem Hügel und dem heutigen Bezirk Kreuzberg seinen Namen.

Wasserfall im Viktoriapark

Der Wasserfall gehört neben dem Nationaldenkmal zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Viktoriapark. Nachdem die Stadtverordnetenversammlung seinen Bau genehmigt hatte, begannen im Jahr 1891 die Arbeiten zur Errichtung des Wasserfalls. Beim Bau des Wasserfalls wurden Kalkstein und Granit verwendet, wodurch eine sehr naturidentische Anlage entstand. Das herabfallende Wasser gelangt in einen kleinen Teich, an dessen Ufer sich eine Bronzeskulptur in Form einer Nixe befindet.

Baumaßnahmen und Denkmalschutz

Der Baumeister Schinkel hatte bereits zu seiner Zeit den Plan, der damals kahlen Umgebung des Denkmals ein schönes Antlitz zu verpassen. Allerdings kam es erst 70 Jahre später zu den Verschönerungsmaßnahmen. Von 1888 bis 1894 wurde schließlich ein Park gestaltet, der von Hermann Mächtig entworfen wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Park in Richtung Westen hin erweitert. Während des Zweiten Weltkrieges erlitten die vielen kleinen Parks rund um das Denkmal große Schäden. Nach deren Behebung wurde der Viktoriapark im Jahr 1980 unter Denkmalschutz gestellt.