Das Feiern hört noch lange nicht auf – von der Silvesterparty in die Weiberfastnacht 😉

Am 31. Januar ist Weiberfastnacht, da hat man sich noch nicht mal von den Silvesterfeierlichkeiten und den Neujahrsparties erholt, da geht es auch schon fröhlich weiter. Morgens um 10 Uhr beginnt auf dem Heumarkt der Straßenkarneval mit einer großen Freiluftsitzung. Ab 11.11 Uhr ist dann natürlich feiern angesagt – auf der Straße, in den Büros, in den Geschäften…ab der Weiberfastnacht macht dann sowieso kaum noch eine Kneipe zu, dann geht es ja erst richtig los. Dieses Wochenende erstmal aufwärmen, denn dann folgt ja Rosenmontag, den man ja noch bei Besinnung erleben will 😉
Der Tipp für Erst-Feierer: Freunde einsammeln und was zum Einsammeln mitnehmen für all die bunten Dinge, die von schönen und bunten Wesen von fantasievollen, manchmal fremdartigen Karosserien auf Rädern abgeworfen werden und Spaß haben.

Nach dem hoffentlich rosigen Montag folgt dann der Veilchendienstag, an dem abends die sogenannte „Nubbel“-Verbrennung stattfindet. Schlauerweise ist nämlich dieser Nubbel eigentlich derjenige, der all die Sünden büßen muss, die man eventuell im halb- oder volltrunkenen Zustand während der vergangenen tollen Tage verbrochen haben könnte. Es ist eine ungefähr mannsgroße Strohpuppe, die zur Karnevalszeit vor einigen Kölner Kneipen hängt. Dieser Nubbel wird also verbrannt, dabei gibt es allerhand Klagegesang, Beschimpfungen wie auch das Singen fröhlicher Karnevalslieder. Danach geht es – welche Überraschung – wieder in die Kneipen, schließlich muss der letzte Karnevalstag der Session angemessen gefeiert und begossen werden.
Tipp: Man sollte sich vorher in der Gastwirtschaft der Wahl erkundigen, ob und wann der Nubbel verbrannt werden wird.

Ja und dann ist Aschermittwoch und erstmal alles vorbei…gegen den Kater, falls man einen haben sollte, wird dann noch vielerorts das traditionelle Fischessen angeboten. Ich halte Fischessen für den Kater ja für eine Belohnung, wohl dafür, dass man das alles gut überstanden hat 😉