Als Festival für „elektronische Kunst und alternative Spielformen“ feiert die PLATINE dieses Jahr ihre Premiere in Köln. Das Event, das erstmalig vom 16. bis 19. August stattfindet, betritt dabei echtes Neuland und verspricht spannend zu werden. An vier Tagen bieten sich Einblicke in das Spannungsfeld zwischen Games und Digitalkunst.

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Köln kann gar nicht genug Festivals haben. Unter dem programmatischen Namen „Platine“ präsentiert sich jetzt eine gänzlich neue Plattform für Entwickler und Künstler aus Deutschland und Europa, die sich den digitalen Medien verschrieben haben. In Ausstellungen und Veranstaltungen unterschiedlichster Art bietet sich ein umfangreiches Spektrum an Ideen, Projekten und Produkten aus dem Umfeld elektronischer Kunst und Spielekultur.

Das Besondere dabei: Die „Platine“ ist in das kulturelle Leben von Ehrenfeld eingebunden. Damit bekommt der Stadtteil neben dem Popdesignfestival und dem traditionellen Ehrenfeld-Hopping eine weitere Veranstaltung, die auch aus dem weiteren Umfeld Besucher anlockt. Locations sind unter anderem das Artheater, der gerade erst eröffnete Club Bahnhof Ehrenfeld, sowie das Designquartier Ehrenfeld.

Insgesamt 17 Aussteller, Künstler, Gruppen und Institutionen zeigen ihre Arbeiten, darunter z.B. das Institut für Raumologie, das Kunstprojekt „Coded Art“, das Designerduo Zim&Zou oder das Künstlerkollektiv Lichtfaktor. Die Exponate sind dabei so vielfältig wie ihre Urheber selber.

Das Projekt „Cubebrowser“ von Ludwig Zeller etwa ist ein Bildschirmwürfel, der mit Bilddatenbanken im Netz verbunden ist. Durch Drehen und Bewegen des Würfels lässt sich durch Tausende von Bildern surfen, allesamt geordnet nach Schlagworten. Der Clou: Horizontale Drehungen führen direkt zum Suchergebnis, vertikale hingegen zeigen Assoziationen.

Das vollständige Programm der PLATINE 2010 lässt sich online im pdf-Format downloaden.