2006 veranstaltete das Theaternetzwerk „Freihandelszone“ erstmals das internationale Festival „Globalize Cologne“. Dieses Jahr steht nun ein 5-jähriges Jubiläum an, und das feiert man an einem ganz besonderen Ort: dem ehemaligen UFA-Palast.

Globalize Gologne

Vom 19. November bis zum 17. Dezember ist das einstige Kino am Hohenzollernring nach einem Jahr Leerstand wieder Spielstätte, wenn auch in der Hauptsache weniger für Filme als für Theater und Tanz. Die „Freihandelszone“, ein Zusammenschluss der vier freien Theater- und Tanzgruppen a.tonal.theater, Futur3, Mouvoir und theater-51grad.com, veranstaltet hier die 5. Ausgabe ihres Festivals „Globalize Cologne“.

Lange Zeit war das 1931 von Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod erbaute Kino mit 3000 Plätzen das größte in ganz Köln. Damals ein Programmkino, später eines jener verschrieenen „Schachtelkinos“, in denen sich die Leinwand wenig vom heimischen Fernsehschirm unterschied. Renovierungsarbeiten und Modernisierungen halfen langfristig nicht weiter. Vor einem Jahr wurde das Haus geschlossen.

Seitdem steht es leer und hat nur noch Denkmalfunktion. Nicht so für die „Freihandelszone“. Insgesamt 13 Kinosäle bieten Raum für Bühnenproduktionen und Konzerte, Lecture Performances, aber auch Filmvorführungen. Und so will man den Besuchern im Rahmen von „Globalize Cologne“ dieses Jahr die Möglichkeit bieten, ihren eigene Film zu drehen und im ehemaligen UFA-Palast aufzuführen.

Ansonsten folgt das Festival aber selbstverständlich seinem angestammten Konzept und stellt internationale Produktionen denen der „Freihandelszone“ gegenüber. Finanziert wird das Event im ehemaligen Kino mithilfe von bereits vorhandenen Sponsoren- und Fördergeldern.