Man mag es kaum glaube, aber das Konzept des Ambientfestivals mit dem kitschig anmutenden Titel „Zivilisation der Liebe“ geht bereits ins siebte Jahr. Die kontemplative Konzertreihe in der Basilika St. Aposteln setzt dabei wie gewohnt auf Ambient, Elektronik und neuere Klassik. Erstmals findet auch ein begleitendes Symposium statt.

Wer sich zwischen dem 19. und 22. Januar eines der Konzerte in der Basilika von St. Aposteln besucht, muss weder bibelfest sein noch überhaupt irgendeiner Konfession angehören. Auch setzt das Ambientfestival „Zivilisation der Liebe“ keineswegs auf klassische Kirchenmusik. Mystisch-meditativ geht es jedoch in jedem Fall zu.

Veranstaltet von E’De Cologne, zieht die ungewöhnliche multimediale Melange aus elektronischer Musik und Lichtprojektionen im Raum der romanischen Kirche in unmittelbarer Nähe des Neumarktes die unterschiedlichsten Publikumsschichten an – und das mittlerweile im siebten Jahr.

Unter dem Motto „Gaudium et Spes (Glaube und Hoffnung)“ findet sich auch diesmal wieder eine Reihe von Formationen ein, die außerhalb der Ambient-Szene eher unbekannt sind, doch das sollte niemanden abschrecken. Denn schon in architektonischer Hinsicht bietet St. Aposteln eine beeindruckende Location für die seltsam entrückt wirkenden Konzerte, die sich den Kirchenraum in akustischer wie optischer Hinsicht zunutze machen.

Erstmals wird es bei dieser 7. Ausgabe ein Symposium unter dem Titel „Die Transzendenz in der Musik“, sowie eine Festivalparty im Gloria-Theater geben. Tickets für alle Veranstaltungen, sowie das gesamte Programm finden sich auf der offiziellen Festivalhomepage.