Ein Erfolgsmodell geht in die nächste Runde: Im vergangenen Jahr war der Andrang bei der Kölner Computerspielmesse zeitweise so groß, dass die Veranstalter vorübergehend dicht machen mussten. Dieses Jahr soll alles besser werden. Ein neues Ticketsystem könnte helfen, die Besucherströme besser zu kalkulieren.

Auch mehr Platz in den Hallen und Gängen ist angekündigt. Alles in allem will man dafür sorgen, dass keiner der erwarteten Viertelmillion Besucher umsonst nach Köln reist. Denn immerhin gibt es hier für echte Gamer einiges zu sehen und vieles auszuprobieren. Einige hochkarätige Absagen trübten vorab allerdings gehörig die Stimmung.

Mit Microsoft, Nintendo, THQ und Sega werden einige der wichtigsten Player dieses Jahr nicht auf der Gamescom vertreten sein. Offenbar herrscht der Sparzwang vor, und da die Kölner Messe zeitlich äußerst nah an der zuvor stattfindenden Electronic Entertainment Expo in Los Angeles liegt, ist das hiesige Event zumindest für ein Fachpublikum eher zweitrangig.

Ob dort aber das entscheidende Argument liegt, wo doch die Endkunden weiterhin massenweise nach Köln strömen, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls belegen die hohen Vorverkaufszahlen offenbar, dass die Besucher gut und gerne auf die fehlenden Aussteller verzichten können.

Über 300 neue Titel sollen spielbar sein, heißt es gemäß offizieller Verlautbarung. Zu den Highlights gehören dabei unter anderem „World of Warcraft – Mists of Pandaria“, „Metal Gear Rising – Revengeance“,„Medal of Honor – Warfighter“, „Need for Speed – Most Wanted“, „Resident Evil 6“, „Sim City“, sowie die Fußballspiele „Fifa 13“, „Fußball Manager 13“ und „Pro Evolution Soccer 2013“.

Details zu Ticketpreisen, Öffnungszeiten und den neuen Farbbändchen, die sich nach den Altersangaben der jeweiligen Spiele richten, finden sich auf der offiziellen Homepage.