Zusammenhalten – Zukunft gewinnen: Interkulturelle Woche 2010

      Kommentare deaktiviert für Zusammenhalten – Zukunft gewinnen: Interkulturelle Woche 2010

Bereits zum 24. Mal zeigt Köln seine interkulturelle Vielfalt in einem eigenen Festivalrahmen. Dass die „Interkulturelle Woche“ mittlerweile 14 statt 7 Tage dauert, mag zwar dem Namen nicht gerecht werden, ist aber insgesamt begrüßenswert. Terminrahmen ist dieses Jahr der 20 September bis 3. Oktober.

Mit 240 Einzelveranstaltungen an 117 Orten war die IKW unter dem Motto „Misch mit!“ im vergangenen Jahr ein Riesenerfolg. 2010 wird das interkulturelle Festival nicht weniger umfangreich ausfallen. Mit besonderem Fokus auf Afrika haben sich die Veranstalter diesmal das Thema „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“ gewählt.

Kaum ein Festival in Köln ist so vielfältig wie die IKW. Konzerte, Gesprächsrunden, Filmvorführungen, Vorträge, Kunstprojekte, Lesungen und vieles mehr bestimmen das sehr umfangreiche Programm. Hier ist für jeden etwas dabei – sofern man es schafft, das vielfältige Angebot wenigstens überblicksartig zur Kenntnis zu nehmen.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 20. September im Großen Sendesaal des Westdeutschen Rundfunks statt. Unter der Überschrift „Der andere Blick auf Afrika“ gibt es z.B. die Jazzformation Palmitessa zu hören oder Kurzfilme aus Afrika und Deutschland zu sehen. Zum Gespräch anwesend sind Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, der Stadtdechant Prälat Johannes Bastgen, der Vorsitzende des Integrationsrates der Stadt Köln Tayfun Keltek, Bubacarr Sankanu vom Deutsch-Nigerianischen Filmforum, sowie weitere Vertreter der interkulturellen Szene und unterschiedlicher Kölner Institutionen.

Zu den vielen Highlights der IKW 2010 gehört auch das afrikanisches Filmfestival „Jenseits von Europa XI – Neue Filme aus Afrika“. Der Premierenabend ist für den 23. September, 18 Uhr, im Filmforum NRW im Museum Ludwig angesetzt. Im Verlauf des Abends werden die Literaturverfilmung „Ramata“ und der Dokumentarfilm „Zanzibar soccer queens“ gezeigt. Zusätzlich gibt es Live-Musik von einer afrikanischen Formation.

Das gesamte Festivalprogramm lässt sich auf der Homepage der IKW herunterladen.