Berlin ist die größte Stadt Deutschlands und auch im europäischen Vergleich eine der größten Metropolen. Doch während die Lebenserhaltungskosten in Paris, London, München oder Frankfurt am Main Rekordhöhen annehmen, gilt Berlin trotz seiner Größe als günstiger Ort zum Leben. Dies gilt auch für den Bereich „Wohnen“.

Daher ist die Stadt sehr beliebt bei Menschen, die lediglich auf Zeit – sei es für einen Studiumsaufenthalt oder ein Praktikum – hier wohnen wollen.

Wohngemeinschaften in Berlin

Wer nur zeitweise in Berlin ein Zimmer sucht, wird in der Regel nach kurzer Zeit fündig. Dabei sind insbesondere WGs, sprich Wohngemeinschaften, sehr beliebt bei jungen Menschen. Meistens teilen sich drei bis fünf Personen eine große Wohnung und teilen somit anfallende Kosten untereinander auf. Der Vorteil liegt in den geringen Lebenskosten, da nicht nur die Miete, sondern auch alle Nebenkosten geteilt werden. Darüber hinaus bieten WGs optimale Voraussetzungen für soziale Kontakte. Wer aus seinem Zimmer wieder ausziehen möchte, muss keinen Nachmieter für die gesamte Wohnung, sondern nur für das Zimmer finden.
Wer beim Wohnen jedoch viel Privatsphäre braucht, sollte auf den Einzug in eine WG verzichten. Darüber hinaus sind bestimmte Kieze in Berlin sehr beliebt. Wer in Bezirken wie Friedrichshain oder Prenzlauer Berg eine WG sucht, muss sich auf eine Vielzahl von Mitbewerbern einstellen.

Wohnen zur Zwischenmiete

Eine Alternative zur WG stellt das Wohnen zur Zwischenmiete dar. Viele Mieter oder Wohnungseigentümer, die selbst für einen gewissen Zeitraum nicht in Berlin leben, bieten ihre Wohnungen zur Zwischenmiete an. Dies hat den Vorteil, dass zum einen die Nachfrage eher gering ist – die meisten Personen suchen schließlich längerfristig – und zum anderen beim Auszug kein Nachmieter gefunden werden muss. Darüber hinaus ist die Wohnung meistens bereits möbliert.
Wer hingegen auch für die kurze Zeit auf seine eigenen Möbel nicht verzichten kann, sollte auf das Wohnen zur Zwischenmiete verzichten.