Da spazierte ich heute durch die Innenstadt in Hamburg und ein vertrauter, süßer Duft führte mich direkt zu einem Stand mit Puderzuckerherzen. Meine kalten Hände wärmte ich an einem dampfenden Glühwein und erst da bemerkte ich: Ups, ich bin ja auf dem Weihnachtsmarkt!

In einer Woche also ist der erste Advent. Das heißt, Kinder werden morgens um sechs die Treppen runter fallen, um das erste Schokoladentäfelchen in ihre Münder zu befördern. Und an diesem Tag eröffnen normalerweise auch die traditionellen Weihnachtsmärkte, die während der Weihnachtszeit so ziemlich alles bieten, was es für ein besinnliches Fest braucht.

Der Grund: Heute ist der vierundzwanzigste November, also genau ein Monat vor Weihnachten! Deshalb wurde heute offiziell eröffnet. Mit allem, was dazu gehört: Lichterketten wurden in der Stadt angezündet, Märchenschiffe schippern auf der Alster und man kann sich endlich die klammen Hände an einer heißen Tasse Glühwein wärmen.
Heute Nachmittag allerdings war die Stimmung eher verhalten. Einige schlürften ratlos ihren Wein, andere hetzten mit riesigen Einkaufstaschen durch die Geschäfte.

Ich war ein wenig perplex, als ich mitten in´s Chaos trubelte und eigentlich nur nach einem Taschentuch fragen wollte. Am Bratwurststand wurde ich dafür auch fündig – danke an dieser Stelle 🙂 . Interessant zu erwähnen ist noch, dass Hamburg mittlerweile als weihnachtlichste Stadt gilt, weshalb mit ca. 10. 000 Besuchern gerechnet wird, die diesem Trubel inne wohnen möchten.

Wow – kann ich da nur sagen. Aber es ist berechtigt. Ich mag die Weihnachtsmärkte hier auch und war letztes Jahr schon ganz hingerissen, obwohl ich sonst nicht so für die kitschige Zuckergusswelt zu haben bin. Aber es ist eben märchenhaft. Stimmungsvolle Sehenswürdigkeiten, die einem die Wartezeit auf das Christkind versüßen 😉 !