Seit 1914 existiert im Herzen von Berlin, nahe dem Alex, die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Entstanden ist sie durch eine Volksbewegung von unten.

Gebaut hat den Theaterbau der Architekt Oskar Kaufmann. Die Volksbühne ist eines der ersten modernen Theater, in der Mitte Berlins, und bietet anspruchvolle Unterhaltung für Ihr Nightlife-Programm.

Ziel der Volksbühne sei es gewesen: „eine realistisch-zeitnahe Bühnenkunst zu propagieren und den Proletariern verbilligte Theaterbesuche zu ermöglichen“. Das Theater ist bekannt durch ein außergewöhnliches, modernes Programm. Experimentelle und politische Kunst werden aufgeführt, und sollen im revolutionären Stil die „Grenzen des Theaters sprengen“.

Die Theaterveranstaltungen finden im Großen Haus satt. Die Devise dem normal Sterblichem vergünstigte Karten für Kultur anzubieten, blieb das Theater bis heute treu: Karten sind ermäßigt ab 6 Euro erhältlich und so dürfte sich die Volksbühne zu einer der billigsten Spielstätten Berlins zählen dürfen.

Gerade führt der Intendant Frank Castorf zusammen mit Alexander Dumas ein Drama über den Schauspieler „Kean“ auf. Kean war ein Revoluzzer-Schauspieler des 18. Jahrhunderts, der den Adel hasste und alle Schranken aufbrechen wollte. Ein Stück, wie für die Volksbühne gemacht.

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