Für dieses Einkaufszentrum steht der Luxus im Vordergrund. Daher auch die exponierte Lage in der Friedrichstraße. Heute ist die Eröffnung.

Auch wenn noch nicht alle Teile des Gebäudes komplett sind, ist das Gros des Gebäudekomplexes nun eröffnet worden. Auf rund 40.000 Quadratmetern werden dort künftig jede Menge Geschäfte die Massen anziehen. Bis 2009 soll der gesamte Komplex bezugsfertig sein.

Bisher sind aber nur vier Läden eröffnet. Diese schließen aber erst um 21 Uhr, darunter auch der Parfüm- und Schönheitsprodukte-Anbieter Douglas. Ebenso die Kleidungsmarken Marc’o’Polo, Esprit und Zara. Erwartet wird noch der Einzug der Daimler AG und von O2. Aber es sind noch Läden zur Miete zu Haben.

Der Name „Upper Eastside Berlin“ ist bewusst gewählt und verweist auf das Nobel-Wohnviertel in New York. Dementsprechend orientiert sich das Warenangebot auf gut-betuchte Kunden. Das verspricht schon der Eingang, der aus romischem Travertin besteht. Damit ist es auch keine Konkurrenz zum Alexa.

Vom Senat, allen voran die Senatsbaudirektorin, kam viel Lob für das Luxusquartier. Sogar Wohnungen sollen dort entstehen, aber über die Mietpreise hat sich noch niemand geäußert.

Der Gebäudekomplex hat fünf separate Eingänge zu allen Seiten. Wobei das Hauptportal an der Friedrichstraße liegt. Die 6.000 Quadratmeter liegen zwischen der Französischen Straße, Mittelstraße und Unter den Linden.

Geplant und konstruiert wurde das Projekt unter anderem von den Architekten des Hauptbahnhofs. Das Gelände besitzt eine lange Geschichte von Hotels und Cafés, die während des Krieges komplett zerstört wurden.