Besonders in Ballungsgebieten und Großstädten ist die Nachfrage nach attraktivem Wohnraum groß. Die Interessenten für eine zu vermietende Wohnung stehen bei den Besichtigungen teilweise Schlange. Dabei gilt wie so oft: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Um den Vermieter oder Makler von sich zu überzeugen, halten potenzielle Mieter wie bei der Jobsuche idealerweise eine überzeugende Bewerbungsmappe bereit. Wie die auszusehen hat, verraten diese Tipps.

Ansprechende Bewerbungsmappe mit vollständigen Unterlagen

Manche Vermieter verlangen lediglich eine Selbstauskunft von den Interessenten. Der Fragebogen gibt Aufschluss über die Arbeits- und Lebensverhältnisse. Doch spätestens wenn es an die Unterzeichnung geht, möchte der Eigentümer auch noch einen Einkommensnachweis sehen. Dazu können Arbeitnehmer einfach die letzten drei Gehaltsabrechnungen kopieren oder eine Bestätigung über die Höhe des Gehalts beim Arbeitgeber erfragen. Manche Vermieter setzen sogar

  • eine Bonitätsprüfung, etwa von der Schufa,
  • die Kopie des Personalausweises,
  • eine Mietzahlungsbestätigung vom Vormieter sowie
  • eine Bürgschaft

voraus. Wichtig ist: Sich vorab informieren, welche Unterlagen gefordert sind und diese vollständig und korrekt zur Wohnungsbesichtigung mitbringen.

Abgerundet wird die ideale Bewerbungsmappe mit Eckdaten zu den potenziellen Mietern. Zusammen mit den anderen Unterlagen überreicht man dem Vermieter ohne Aufforderung einen Steckbrief, der alle relevanten Daten zu Familienstand, Arbeitsverhältnis und Kinderzahl enthält. So erleichtert man dem Eigentümer die Auswahl.

Sympathie zahlt sich aus                                           

Ob ein Haus in Bamberg, ein Loft Berlin oder eine Wohnung in Bonn – den einfachsten Weg, einen Überblick über den Immobilienmarkt zu bekommen, bietet das Internet. Bei Onlineportalen wie CS Wohnungsagentur findet der anfängliche Kontakt meist per Formular statt. Schon bei dieser Kontaktaufnahme können Bewerber die ersten Sympathiepunkte einheimsen: Nicht den vorformulierten Standardtext absenden, sondern sich die Mühe machen und selbst ein paar Zeilen formulieren. Darin falls möglich den Makler mit Namen ansprechen, sich selbst kurz vorstellen, die Vorzüge der Wohnung herausheben und nach einem Besichtigungstermin fragen.

Beim persönlichen Kontakt gilt: Ein gepflegtes Äußeres, höfliche Umgangsformen sowie ein authentisches und sympathisches Auftreten erhöhen die Chancen auf den Mietvertrag. Kommen die Interessenten beispielsweise zu spät, kann der Vermieter schlussfolgern, dass auch die Mietzahlungen nicht ganz so ernst genommen werden.

Während der Besichtigung bekunden ein paar spezifische Fragen zum Mietobjekt das Interesse. Überzeugt die Wohnung, sollte das bei der Verabschiedung gegenüber Makler oder Vermieter auch ausgedrückt werden. Eine E-Mail oder ein Anruf kurz nach dem Aufeinandertreffen macht deutlich, wie gut die Immobilie gefällt.

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