Der Tierpark Berlin, welcher im Berliner Stadtteil Friedrichsfelde (Lichtenberg) liegt, ist mit einer Größe von 160 Hektar der größte europäische Landschaftstiergarten. Etwa 7.500 Tierarten können die Besucher bestaunen. Darunter ist auch die berühmte Zucht der Afrikanischen Elefanten.

Seit seiner Eröffnung haben mehr als 90 Millionen Menschen den Tierpark besucht. Die großen gepflegten Gartenanlagen geben dem Tierpark den Charakter einer Parkanlage. Zwischen den Gehegen befinden sich lange Wege, die von vielen Bäumen gesäumt sind.

Tierpark Berlin – Schloss Friedrichsfelde

Das Schloss Friedrichsfelde und die dazugehörige Gartenanlage bestimmen den historischen Teil des Tierparks. 1821 gestaltete der bekannte Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné den Landschaftspark um, der anschließend als Basis für den Aufbau des Tierparks diente. Naturbelassene Waldbestände, endlos lange Alleen und mehrere Wassergräben geben dem Park sein typisches Erscheinungsbild.

Das Schloss Friedrichsfelde gehört zu den besonderen Sehenswürdigkeiten des Tierparks. Erbaut wurde es 1695 im Auftrag des Marinedirektors Benjamin Raule. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stand das Schloss längere Zeit leer und wurde zwischenzeitlich als Schulungsheim genutzt. Im Jahr 1970 begann man das Schloss von Grund auf zu sanieren. Seit 1981 ist das zur Stiftung Stadtmuseum Berlin gehörende Schloss wieder für Besucher geöffnet.

Alfred-Brehm-Haus im Tierpark Berlin Friedrichsfelde

Eine der bekanntesten Tieranlagen im Berliner Tierpark ist das Alfred-Brehm-Haus, welches 1963 eröffnet worden ist und eine Fläche von 5.300 m² hat. In der Mitte des Gebäudes befindet sich die 1.100 m² große Tropenhalle, in der mehrere tropische Pflanzen wie Bambus, Gummibäume und Kaffeesträucher gedeihen. Aber auch tropische Vogelarten und Indische Riesenflugfüchse können dort bewundert werden. Um die Energiereserven wieder aufzutanken, laden mehrere Restaurants zum Schlemmen ein.

Exoten-Nachwuchs

Der Tierpark Berlin kann sich regelmäßig über erfolgreiche Nachzuchten erfreuen. So pflanzten sich unter anderem Uganda-Giraffen, Rosapelikane, Orang-Utans, Moschusochsen und Panzernashörner erfolgreich fort. Der Tierpark Berlin ist deutschlandweit der einzige Zoo, der sich jeweils über eine Zuchtgruppe Asiatischer bzw. Afrikanischer Elefanten erfreut. So wurden 1999 die beiden Afrikanischen Elefanten Matibi und Tutume geboren. 2001 folgte die kleine Elefantendame Tana. Im Jahr 2005 erblickten drei Asiatische Elefantenkinder das Licht der Welt.

Weitere Informationen wie Öffnungszeiten, Anreise und Eintrittspreise finden Sie hier.