Der Wedding gehört nicht gerade zu den „Hot Spots“ der Stadt Berlin, aber am Wochenende um den 17. bzw. 18. Dezember 2011 wird es dort richtig spannend. Es öffnet im ehemaligen Stadtbad der Stattmarkt Wedding seine Pforten, eine Mischung aus Fashion, Kultur und Charity.

Über den Tellerrand hinaus

Wer behauptet, dass es sich nicht lohnt, in Richtung Wedding zu denken, wird am 17. und 18. Dezember 2011 eines Besseren belehrt. Hier wird für zwei Tage im „Stattbad“ eine gelungene Mischung aus Veranstaltungen, kulinarischen Genüssen mit einem guten Zweck angeboten. Der Eintrittspreis ist moderat, 3 Euro pro Tag, an beiden Tagen sind 5 Euro zu zahlen. Diese Veranstaltung wird keine Kommerzveranstaltung sein, sondern etwas, das auch und gerade für die Menschen aus dem Wedding eine gute Alternative zu herkömmlichen Märkten und Basaren bietet.

Es wird Fashion zu bewundern sein, Stände mit originellen Dingen werden zum Kauf anregen, und am Abend des 17. Dezember wird eine Charity-Tombola zugunsten eines Projekts in Kenia stattfinden. Hier heißt es, Spaß und Anregungen zu bekommen aber auch etwas Gutes zu tun. Es werden Bands spielen, die sich in Berlin schon einen guten Namen gemacht haben: Alex Mola, Clemens Reisbeck, Pilote Totivs, Blenn and Gleich, Handmade und weitere Größen, die ein bunt gemischtes Programm zum Mitswingen bieten werden.

Eine Alternative zum trüben Wetter

Ab 14 Uhr kann man sich also im alten Stadtbad tummeln, draußen wird es garantiert stürmen, aber drinnen wird es heiß aber auch alternativ zugehen. In der Gerichtstraße 65 wird ein Programm geboten, das auch ein bisschen den Zusammenhalt im Wedding fördern könnte, denn dieser Stadtteil droht manchmal etwas zu zerfasern. Der Wedding mag etwas abgelegen sein, aber er lebt! Dies wird man an diesem Wochenende erfahren können. Nicht alles muss immer in der „hippen“ Mitte stattfinden, nein, gerade in solchen Vierteln wie dem Wedding trifft man viel Authentisches, Menschen mit Profil und Originalität.

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