Sparfüchse in Berlin: Ausflugsziele für wenig Geld

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Brandenburger Tor in BerlinIn keiner deutschen Großstadt lässt sich ein interessanter Tag kostengünstiger gestalten als in Berlin. Denn während andere Städte vergleichsweise wenig Sehenswürdigkeiten oder Museen aufweisen und für diese meist gepfefferte Eintrittspreise verlangen gibt es in Berlin viele spannende Gelegenheiten zu kostenlosen Besichtigungen. Hinzu kommt eine in weiten Teilen äußerst preiswerte Gastronomie mit kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Herren Länder.

Ein Bummel durch das Stadtzentrum

Wenn Berlin im Fernsehen zu sehen ist, dann meist mit Ansichten des Brandenburger Tors, vom Reichstag oder dem Kanzleramt. Bei einem Spaziergang durch das Regierungsviertel entstehen keinerlei Kosten. Trotzdem bekommt man dabei viel zu sehen. Vor allem dann, wenn man den Reichstag auch von innen besichtigt. Denn die Glaskuppel und die Dachterrasse lassen sich kostenlos besichtigen. Notwendig ist lediglich eine vorherige schriftliche Anmeldung des Besuchs. Diese kleine Mühe wird durch den fantastischen Ausblick und die interessanten Einblicke in die parlamentarische Arbeit von oben aber mehr als entschädigt. Vom Brandenburger Tor aus geht es sodann auf die berühmte Straße „Unter den Linden“. Vom Zeughaus über die Oper, die Humboldt Universität bis zum Dom bieten sich eine Reihe spektakulärer Eindrücke klassizistischer Baukunst.

Umsonst in viele Museen

Bekannt ist Berlin vor allem für das Pergamonmuseum und die Büste der Nofretete. Allerdings gibt es auch eine Reihe von Museen und Ausstellungen, die sich kostenlos besichtigen lassen. Freien Eintritt bieten beispielsweise der so genannte Tränenpalast am Bahnhof Friedrichstraße, das Haus der Wannseekonferenz oder auch die Heimatmuseen von vielen Berliner Stadtbezirken. Gleiches gilt für die Gedenkstätte Berliner Mauer, die Gedenkstätte Plötzensee sowie das Museum der Verbotenen Kunst. Insgesamt listen die Internetseiten der Stadt Berlin mehr als sechzig solcher Museen und Ausstellungsorte auf. Insofern lassen sich in Berlin auch mehrere Wochen Stadturlaub mit intensivem Kulturprogramm bei komplett freiem Eintritt verbringen.

Auch das Einkehren fällt meist günstiger aus

Ein weiterer Vorteil von Berlin ist sein breit gefächertes kulinarisches Angebot auch für den kleinen Geldbeutel. In Berlin geht man außerdem nicht „zum Italiener“ sondern hat die Wahl zwischen toskanischer, sardischer oder auch sizilianischer Küche. Wer allerdings auch beim Essen noch mehr sparen will kann auch viele öffentliche Grillplätze in den zahlreichen Grünanlagen der Stadt nutzen.

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