Cineasten und solche, die es werden wollen, kommen an seinen Filmen einfach nicht vorbei: Die Rede ist von Martin Scorsese. Das Deutsche Filmmuseum zeigt diesen September insgesamt acht Spiel- und Dokumentarfilme des Regisseurs.

„My whole life has been movies and religion. That’s it. Nothing else“ – so der Meisterregisseur über sich selbst. Bekannt wurde er vor allem durch Filme wie „Taxi Driver“ (1976), „Raging Bull“ (1980) und „Goodfellas“ (1990) und setzte Maßstäbe für viele Nachwuchsregisseure. Das Deutsche Filmmuseum in Frankfurt zeigt nun ihm zu Ehren acht seiner Spiel- und Dokumentarfilme, die er seit 1999 gedreht hat.

Scorsese wuchs in den 1940er Jahren in Little Italy, New York, auf. Die gesellschaftlichen und religiösen Strukturen dieser Umgebung haben den späteren Regisseur stark geprägt. In seinen Filmen treten das Viertel selbst, die Geschichte Amerikas, die nächtlichen Straßen New Yorks und natürlich die Mafia immer wieder auf.

Das Deutsche Filmmuseum zeigt nun im September unter anderem das Drama „Bringing out the Dead“ (1999) mit Nicholas Cage, „Shine a Light“ (2008) mit zwei Auftritten der Rolling Stones und die Dokumentation „Public Speaking“ (2010), die der Schriftstellerin Fran Lebowitz gewidmet ist. Außerdem dabei sind einige der erfolgreichsten und bekanntesten Filme des vergangenen Jahrzehnts, z. B. „Gangs of New York“ oder „The Aviator“ mit Scorseses Lieblingsdarsteller Leonardo diCaprio.

Weitere Informationen sind auf der Website des Deutschen Filmmuseum zu finden.

Das Scorsese-Programm des Deutschen Filmmuseum im September 2011:

02.09.2011, 18h; 03.09.2011, 20:30h
The Blues – Feels like going home

04.09.2011, 20:30h; 17.09.2011, 20:30h
Bringing out the Dead

11.09.2011, 20:30h; 15.09.2011, 20:30h
The Aviator

16.09.2011, 18h
Public Speaking

18.09.2011, 20:30; 21.09.2011, 20:30h
The Departed

23.09.2011, 18h; 24.09.2011, 20:30h
Shine a Light

25.09.2011, 20:30h, 29.09.2011, 20:30h
Gangs of New York

28.09.2011, 20:30h, 30.09.2011, 18h
Shutter Island