Das schlechte Wetter lässt Badenixen ausbleiben!

Freibäder tun sich diesen Sommer schwer: Regen, Sturm und laue Temperaturen laden eher zum beschaulichen Kaffee trinken in einer tiefen, warmen Ecke eines Cafés ein, anstatt im blauen Nass herum zu plantschen. Daher werden die Schwimmbäder in Hamburg Ende August wahrscheinlich auch die Saison beenden und ihre Toren schließen, falls das Wetter sich nicht bis dahin noch einmal rapide bessert.

Aber die Eigentümer sehen´s locker: ,,Wir hatten eine durchwachsene Saison.“ Im Mai und Juni seien genug warme bis heiße Tage vorhanden gewesen, die zum Abkühlen unter freiem Himmel einluden. Und letztes Jahr sei es noch schlimmer gewesen, da seien sie dieses Jahr noch regelrecht gimpflich davon gekommen.

Ich bin ja sowieso kein Fan von Freibädern, ich kann mit halben Sachen nichts anfangen, da muss bitte schön gleich der ganze Ozean her, damit ich mich in prustend in die Wellen stürze 😉 . Schade find ich´s trotzdem. Immerhin haben wir Hochsommer, keinen Herbst, und zum Sommer gehören Freibäder einfach zwingend dazu. Wenn diese schließen, ist das immer der Parade-Einzug in dunkle, kalte Tage, die uns auffordern, unsere Winterjacken wieder rauszukramen. Bitte, bitte nicht 🙁 . Aber das ist eben auch Hamburg: Hier im hohen Norden herrschen rauere Natur-Bedingungen, hierher gehören Pfeife rauchende Seefahrer, die in urigen Kneipen bei Wind und Wetter sitzen und ihren heißen Croq trinken 😉 , keine in Hautfetzen geschwungene Bikini-Damen, die sich bei tropenähnlicher Hitze am Strand fläzen.