Schulden sind für die Betroffenen eine schwierige Lebenssituation. Aber sie ist nicht unumstößlich – es gibt Wege aus der finanziellen Krise. Ein guter Schuldnerberatung zum Beispiel betreut und unterstützt den Betroffenen – vom ersten Gespräch bis zur hin zur endgültigen Schuldentilgung. Im Folgenden lesen Sie, was eine gute Schuldenberatung ausmacht und wie sie abläuft.
Finanzplanung

Im Internet und bei Beratungsterminen informieren

Zunächst kann sich jeder im Internet über verschiedene Angebote zur Entschuldung informieren – etwa unter www.schuldendirekthilfe.de. Der Besuch bei einer Schuldnerberatung ist bereits der erste Schritt zur Bewältigung der finanziellen Probleme! In einem ersten unverbindlichen Beratungstermin lernt der Betroffene seinen persönlichen Berater kennen und wird über über den Ablauf einer Schuldnerberatung in Kenntnis gesetzt. Ein solches Einführungsgespräch ist oft kostenlos. Der Besuch mehrerer Berater ist durchaus empfehlenswert, um deren Leistungen miteinander vergleichen zu können.

Es gibt auch gemeinnützige und kostenlose Schuldnerberatungen, die haben jedoch meist den Nachteil langer Wartezeiten. In dieser Zeit sollte der Schuldner die nötigen Unterlagen ordnen und die Gläubiger informieren, dass er Hilfe zur Bewältigung der finanziellen Probleme in Anspruch nehmen wird.

Schuldnerberatung: Hilfe zur Selbsthilfe

Hauptanliegen einer Schuldnerberatung ist natürlich, die aktuelle Finanz-Misere zu beseitigen. Aber ein weiterer wichtiger Bestandteil einer solchen Beratung ist es auch, zu lernen, besser mit Geld umgehen zu können. Das soll dafür sorgen, dass eine solche Situation in Zukunft ausgeschlossen wird – eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Letztlich kann nur der Betroffene selbst seine Finanzen auf die richtige Bahn bringen.

Zentraler Punkt ist die Sicherung des Existenzminimums für den Betroffenen, also Miete, Stromkosten, Lebensmittel. Danach müssen die Gesamtschulden analysiert werden und wo Kosten eingespart werden können, um den Schuldenberg nicht weiter ansteigen zu lassen. Dann tritt man an die Gläubiger heran, um entweder die Ratenzahlungen erträglicher zu gestalten oder um einen für alle Beteiligten akzeptablen Vergleich auszuhandeln.

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