In einem letzten Aufbäumen versucht der Teil der Berliner, der sich nicht mit der Schließung des traditionsreichen Berliner Airports Tempelhof abfinden will, ein Volksbegehren gegen das Aus für den Airport auf die Beine zu stellen. Bis zum 14. Februar haben die Berliner nun noch Zeit, ihre Stimme abzugeben, um das erste Volksbegehren in Berlin auf den Weg zu bringen.

170.000 Stimmen wäre dafür nötig und langsam läuft den Befürwortern des Berliner City-Airports die Zeit davon. Seit Mitte Oktober liegen die entsprechenden Listen bereits in den Bürgerämtern aus, bisher sind aber erst gut 128.000 Stimmen für den Erhalt des dienstältesten Flughafens in Deutschland gezählt worden. Die Initiative City-Airport Tempelhof „ICAT“ führt dies in den öletzen Wochen zögerlichen Zuwächse auf die verkürzten Öffnungszeiten zwischen den Feiertagen zurück.

Eine Wochenendöffnung der Stimmabgabestellen ist am 9. und 10. Februar geplant, wahlberechtigt ist jeder, der volljährig, im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft und seit mindestens drei Monaten mit Erstwohnsitz in Berlin gemeldet ist.