Bereits zum vierten Mal wartet das Roboterkunstfestival im Fantasiestaat an der Kölner Hornstraße mit jeder Menge wahrgewordener Science-Fiction auf. Installationen und kinetische Objekte, spektakuläre Performances und selbstverständlich die eine oder andere Party machen Robodonien auch 2011 wieder zu einem ebenso ungewöhnlichen wie faszinierenden Ereignis.

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Künstler aus ganz Europa reisen an, um einem staunenden Publikum ihre beweglichen Großplastiken und blechernen Maschinerien zu präsentieren. Seit 2008 treffen sich Fans der Robotik einmal jährlich auf dem Gelände von Odo Rumpf und feiern die oftmals humorvollen Kreationen, die sich irgendwo zwischen Fischertechnik und Isaac Asimov einordnen lassen.

Die besonders großen Objekte rufen erfahrungsgemäß das meiste Erstaunen hervor. Das wird dieses Jahr nicht anders sein. Der Berliner Künstler Kolja Kugler etwa bringt einen drei Meter hohen Roboter mit, der E-Gitarre spielen kann und dabei ausgiebiges Vergnügen am Headbangen entwickelt. „Grouch“ hingegen, ebenfalls von Kugler, macht sich einen Spaß daraus, sein Publikum mit Abfällen zu bewerfen und ist offenbar ein Verwandter von Oskar aus der Sesamstraße – jedenfalls leben beide in Mülltonnen.

Aufgrund des großen Erfolgs von 2010 schaut auch „Lrry 1“, der feuerspeiende Roboter von Lyle Rowell, wieder vorbei. Einiges an Flammen entzündet zudem der selbsternannte Pyromantiker Eddie Egal mit seinem „Büro für brenzlige Angelegenheiten“. Friedlicher mutet dagegen die „Murmelmaschine“ des Konzeptkünstlers Samuel Fleiner an oder die eigenwillige „Toilettenskulptur“ von Christian Schmidt. Aber auch sonst gibt es eine Menge zu entdecken.

Jeweils ab 22.30 Uhr ist dann Party angesagt, selbstverständlich mit jeder Menge elektronischer Musik wie Techno, Indietronics, Dubstep oder Drum’n’Base. Am Sonntag gibt es ab 12 Uhr traditionell das Roboterfrühstück mit Kaffee und Kuchen.

Alle Termine inklusive Eintrittspreisen finden sich auf der Homepage von Robodonien.