Die ersten Sonnenstrahlen und frühlingshaften Temperaturen am vergangenen Wochenende haben Appetit auf mehr gemacht. So wandelten gleich Tausende von Spaziergänger durch die Gärten der bayrischen Landeshauptstadt, um die Natur beim Erwachen aus dem Winterschlaf zu beobachten.

Der berühmteste Vertreter der schönen Gärten unter den Sehenswürdigkeiten in München ist ohne Zweifel der Englische Garten, aber im Schatten des berühmten Bruders existieren wahre Schönheiten. Ein Beispiel hierfür ist der Riemer Park, der auf dem ehemaligen Flughafengelände von München-Riem errichtet wurde.

Acht Jahre hat die gesamte Gestaltung des Gartens in Anspruch genommen, der im Jahr 2005 Gastgeber der Bundesgartenschau gewesen ist. Den Ideen- und Realisierungswettbewerb hatte der französische Landschaftsarchitekt Gilles Vexlard 1995, so dass seine Pläne letztendlich umgesetzt wurden. Es entstand ein öffentlicher Garten mit gradlinigen Strukturen und rasterartigen Flächen, die dem Park eine leichte Übersicht, aber den sehr starken Eindruck von Künstlichkeit verschaffen. Der Riemer See mit einer Größe von zehn Hektar wurde eindrucksvoll in das Gesamtbild des Parks integriert. Neben der Funktion als öffentlicher Garten erfüllt der Riemer Park auch die als Frischluftschneise, was wiederum den Menschen in der Messestadt zu Gute kommt.

Gerade jetzt im Frühling eignet sich der Park wunderbar für den sonntäglichen Spaziergang, den man in einem Restaurant oder Cafe gemütlich beschließen kann. Mit etwas Sonne lassen sich hier wunderschöne Stunden verbringen.