Der kleine Bruder des „Docks“ ist ein Prinz, besser gesagt die Prinzenbar – und das sich Geschwister in den meisten Fällen nicht ähnlich sehen beweisen auch die beiden Musikclubs. Ist der eine eher von nüchterner, schlichter und schmuckloser Gestalt, bezaubert der andere mit dem Charme romantischer Kronleuchter, pittoreskem Stuck und verschnörkelten Geländern.

In das Hinterzimmer des Docks gelangt über die Kastanienallee. Der Eingang ist nicht zu übersehen, aktuell strahlt er in einem kräftigen Türkisblau – er war aber auch schon in düsterem Schwarz und leuchtendem Pink angemalt. Drinnen wirkt es verwunschen und irgendwie nicht von dieser Welt. Die Prinzenbar hat so gar nichts gemein mit dem prollig-dumpfen Party-machen-Dasein vieler marodierender Kiezbesucher.

Schon aufgrund der kleinen Größe (!) findet man in der Prinzenbar keine massentauglichen Veranstaltungen. HipHop- oder Indie-Konzerte, Lesungen, feine Feste oder Elektro-Parties stehen hier auf dem Programm.

Der hohe Raum mit seiner Empore, den Spiegeln und dem restlichen Denko suggeriert ein schlossartiges, kathedralenhaftes, barockes Ambiente. Die Prinzenbar ist ein kleines Juwel und macht ihrem Namen alle Ehre. Ach ja: Mieten kann man den Prinzen auch. Wer also eine Privat-Party in schmucker Atmosphäre feiern will: Anruf genügt!

Prinzenbar
Kastanienallee 20
Tel.: 31 78 83 45
www.prinzenbar.net