Das Pergamonmuseum ist eins der Museen auf der Museumsinsel Berlin. Der imposante Bau beherbergt weltberühmte Ausstellungsstücke aus der Antike. Hier lässt es sich in Babylon flanieren und in Pergamon alte Götter anbeten.

Babylon ist die biblische Stadt, in der die Menschen einen hohen Turm gebaut haben, der Gott nicht gefallen hat. Deren Version des Brandenburger Tors lässt sich heutzutage in Berlin bestaunen. Es nennt sich Ischtar-Tor und ist eine Nachbildung des Original-Tores von vor 2500 Jahren.

Der Pergamonaltar – das Kernstück des Museums – fasziniert. Wer die Halle betritt, den empfängt eine alles umschließende Stille, die von den mächtigen Steinstufen auszugehen scheint, auf denen sich Touristen mit Kopfhörern niedergelassen haben. Keiner spricht viel – es braucht schon eine ganze Menge Besucher, damit der Raum mit dem Altar leer erscheint. Die Deckplatten des Altars sind echt – aus tausenden Stücken, die Archäologen im Sand gefunden haben, wieder zusammengesetzt.

Mich beeindruckt am Museum die Inszenierung der Stücke. Man kann versuchen, sich vorzustellen, wie die Menschen damals gelebt haben. Oder man betrachtet sie einfach so, wie ein Kunstwerk, ohne sich um die dran hängende Geschichte zu scheren. In jedem Fall ist es interessant und phantasieanregend. Kann ich nur empfehlen!

Zur Zeit läuft im Vorderasiatischen Museum die Sonderaustellung „Babylon – Mythos und Wahrheit“.

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Öffnungszeiten:

So-Mi 9.00-18.00, Do-Sa 9.00-22.00

Eintrittspreise:

8,- Euro, ermäßigt 4,- Euro