Wer dem Kölner FC ab und an einen Besuch abstattet, hat den markanten englischen Doppeldeckerbus vielleicht schon einmal gesehen. Rot wie Ketchup ist er nicht umsonst, denn das Gefährt aus UK ist tatsächlich eine Currywurst-Bude. Das lustige Konzept stammt von einem Kölner Filmproduzenten.

Am 13. November 2010, gerade richtig zum Klassikerduell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach, feierte die Küche von Marie Curry ihre Premiere. Hinter dem assoziationsreichen Namen verbirgt sich jedoch keine reale Person, sondern eine ungewöhnliche Geschäftsidee.

Der rote Doppeldeckerbus AEC Routemaster, ein echtes Original aus London mit 50-jähriger Geschichte, ist ein fahrbarer Imbiss mit klassischen Angebot: Currywurst mit und ohne Pommes Frites, Rostbratwurst und Schinkenkrakauer. Serviert werden Spezialitäten aus dem Kölner Traditionsunternehmen Hardy Remagen.

Ausgedacht hat sich die skurrile Snackstation Ole Landsjöaasen von der Kölner „Neue Cameo Film“, deren Produktion „Contracorriente“ gerade erst eine Goya-Nominierung für den besten Lateinamerikanischen Spielfilm erhielt. Neue Konzepte gehören hier also zum Alltag.

Derzeit steht der Currywurstdoppeldecker bei FC-Spielen am Kirchweg 2 in Junkersdorf und an ansonsten auf der Oskar-Jäger-Straße 52 in Ehrenfeld.