Als weltweit tätige Unternehmensgruppe konzentriert sich Merck auf Arzneimittel und Chemikalien. Der Fokus liegt auf Innovationen in den Bereichen Pharma und Chemie. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern leidet unter dem starken Euro. Der Gewinn stieg weniger stark als erwartet. Während das Geschäft mit Flüssigkristallen enttäuschte, lief das Pharma-Biotech-Geschäft gut.

Das operative Ergebnis kletterte im zweiten Quartal um 15,5 Prozent auf 320,5 Millionen Euro. Analysten hatten sich etwas mehr versprochen, die Prognosen lagen bei 326 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um sechs Prozent auf 1,9 Milliarden Euro.

Der starke Euro bremste das Wachstum. Vor allem im lukrativen Geschäft mit Flüssigkristallen waren die Währungseffekte zu spüren. In Euro legte die Sparte um lediglich sieben Prozent zu. In Landeswährungen hätte das Umsatzplus bei über 20 Prozent gelegen. Merck produziert Flüssigkristalle am Standort Darmstadt, die Endmischung erfolgt in Asien.

Quelle: boerse.ard.de