Am Samstag, den 5. Juli, eröffnet die deutsche Zweigstelle des weltberühmten Wachsfigurenkabinettes Madame Tussauds. Was in London und anderen Großstädten bereits Millionen Besucher in seinen Bann zog, soll nun in Berlin folgen: Berühmte und berüchtigte Figuren aus der Geschichte sollen hier in Wachsnachbildungen ausgestellt werden.

Die Einrichtung 25000 Quadrameter großen Bereiches unter den Linden hat fünf Wochen gedauert und 10,5 Millionen Euro gekostet. Unter anderem wird im Madame Tussauds Berlin auch eine Nachbildung von Adolf Hitler zu sehen sein.

Dieser Umstand sorgte im Vorfeld natürlich für Furore: Verfassungsschützer und Menschenrechtler hielten die Ausstellung eines der größten Verbrecher dieses Jahrhunderts für unakzeptabel.

Madame Tussauds hat reagiert: Damit mit der Hitler-Figur kein Missbrauch getrieben wird, ist es verboten, diese zu berühren und Fotos mit ihr zu machen. Das bleibt jedoch die einzige Figur in Kontakt-Quarantäne, mit allen anderen Wachsfiguren dürft ihr selbstverständlich posieren und Erinnerungsfotos davon mit nach Hause nehmen.

Eine schöne Sache – nach London und Amsterdam erhält nun auch Berlin sein ganz eigenes Wachsigurenkabinett! Nach der Eröffnung am Samstag wird Berlin also einen weiteren Touristenmagnet vorzuweisen haben.

Die Adresse vom Madame Tussauds Berlin:

Unter den Linden 74,
10117 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:

Täglich 10-19 Uhr (letzter Einlass: 18 Uhr). Exklusivbesuche außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten sind auch möglich, dafür muss Madame Tussauds direkt kontaktiert werden.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 18,50 Euro
Kinder: 13,50 Euro
Ermäßigt (Studenten usw): 17 Euro