Stille Nacht, heilige Nacht?! In den Hafenstädten Deutschlands liegen die Schiffe brach. Die Wirtschaftskrise haut besonders in dieser kalten Zeit hart um sich.

Im Hamburger Hafen geht es derzeit düster zu Flickr/LoboStudio Hamburg

Die Wirtschaftskrise greift böse um sich, besonders Hafenstädte bekommen das zu spüren. Im Hafen herrscht nämlich totale Flaute, auch Hamburg bekommt das zu spüren. Die Hansestadt ist voll von Schiffen, die nicht nach Hause schippern können und auf Arbeit warten müssen.

So liegen in Bremen und Hamburg die Schiffe leer auf und müssen die Situation aussitzen. Die Schiffsarbeiter bangen um ihren Job, sind froh, wenn sie überhaupt irgendeine Arbeit auf dem Schiff finden. Und vom Hamburger Weihnachtsmarkt-Trumpf erfahren die Jungs auch nichts: Immer nur einer darf das Schiff verlassen, der Rest muss an Bord bleiben.

Viele waren seit Jahren nicht zuhause und jetzt, an Weihnachten, ist Einsamkeit ein besonders schwieriges und großes Thema. Nichts desto trotz wird gesungen und gefeiert – obwohl etliche Kulturen vertreten sind. Alles kein Problem – singen kann ja jeder.

Trotzdem finde ich, dass wir Hamburger an die Jungs denken sollten und wenigstens im Herzen ein besinnliches und trotz allem schönes Weihnachtsfest wünschen. Mehr dazu? Bitte hier entlang.