Kunstmesse Cologne Fine Art vom 18. bis 22. November

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Obwohl jede Menge Galerien mittlerweile vom Rhein an die Spree abgewandert sind, hat Köln doch immer noch einen ziemlich guten Ruf als Kunststadt. Immerhin drei Messen in unterschiedlicher Größe ziehen ein internationales Publikum an, obwohl das Interesse der Aussteller immer wieder schwankt. Wer die klassische Kunst der modernen vorzieht, ist Ende November auf der Cologne Fine Arts gut aufgehoben.

Hinter der Abkürzung COFAA verbirgt sich weder ein koffeinhaltiges Kalt- oder Warmgetränk, noch die Berliner Mundartversion von „Koffer“. Cologne Fine Art & Antiques lautet die offizielle Bezeichnung jener Kölner Kunstmesse, deren Name ebenso kompliziert ist wie ihre Entstehungsgeschichte.

Erst seit 2006 trägt die Veranstaltung den Zusatz „Antiques“, um zu kennzeichnen, dass sie mittlerweile auch die Antiquariatsmesse Köln mit umfasst. Davor hieß sie seit 2000 lediglich „Cologne Fine Art“ und hatte die ehemalige „Kunstköln“ abgelöst. Diese wiederum war hervorgegangen aus der Düsseldorfer „Art Multiple“, die es seit 1999 nicht mehr gab. Ebenfalls eingebürgert wurde die einstige „Westdeutsche Kunst Messe“.

Sonderlich einheitlich ist das Ergebnis demzufolge nicht wirklich, und die Themengebiete der COFAA umfassen die Klassische Moderne ebenso wie Jugenstil, Art Deco, Möbeldesign früherer Jahrhunderte, afrikanische und asiatische Kunst, sowie Antiquariate. Wenig wohlgesinnt würde man eine solche Anhäufung von Stilen und Inhalten als konzeptionslos betrachten, aber der Kölner an sich nimmt ja bekanntlich jeden gerne in seine Mitte auf – warum also auch nicht die eine oder andere Kunstmesse, die sich selber nicht tragen kann?

Der mit der Messe verbundene Kunstpreis hat eine ähnliche Historie wie die Veranstaltung selbst und wird heute vom Bundesverband deutscher Galerien und Editionen (BVDG), sowie der Koelnmesse verliehen. Der Preisträger erhält im betreffenden Jahr neben 10.00 Euro zusätzlich noch eine Sonderausstellung. 2009 entschied man sich für Georg Baselitz.

Tageskarten gibt es regulär für 20, ermäßigt für 14 Euro.

Öffnungszeiten für Besucher:
18. bis 22. November, 12:00 – 20:00 Uhr

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