Unter dem Motto „Freundschaften“ findet das größte Feuerwerksspektakel Deutschlands dieses Jahr bereits zum zwölften Mal statt. Erneut konzentriert sich das beliebte Event auf den Bereich zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke. Und auch wenn es erst gegen Mitternacht richtig losgeht, kann man bereits vorab ausgiebig feiern.

Kölner Lichter

In Bonn hat sich gerade erst gezeigt, dass „Rhein in Flammen“ dringend ein neues Konzept braucht. Die Veranstalter generieren nicht mehr ausgiebig Umsatz, um die Feierlichkeiten zum Feuerwerk in den Rheinauen gewinnbringend zu finanzieren. Jetzt sucht die Stadt nach neuen Vorschlägen, ohne selber wirklich eine Lösung bieten zu können. Köln bleiben solche Schwierigkeiten fremd. Die „Kölner Lichter“ sind nach wie vor ein Riesenerfolg.

Das belegt alleine die Tatsache, dass ein Großteil der Schifffahrtskarten jetzt bereits verkauft ist und man sich beeilen muss, um noch unterzukommen – und das, obwohl eigentlich noch anderthalb Monate Zeit sind. Insgesamt findet das Feuerwerksspektakel dieses Jahr übrigens etwas später statt. Grund ist die Fußballweltmeisterschaft, mit der man natürlich nicht konkurrieren will.

Das diesjährige Motto lautet „Freundschaft“ und bezieht sich auf das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Köln und Peking. Das musiksynchrone Feuerwerk wird deshalb ein paar asiatische Klänge ins Programm einbauen, aber auch auf die Partnerschaft mit Rio de Janeiro eingehen. Erstmals wird es dieses Jahr zudem eine CD mit der gesamten Feuerwerksmusik zu kaufen geben.

Bereits ab 20.15 Uhr wird im Tanzbrunnen der Abend mit Live-Musik begonnen. Hauptact sind die Höhner, die aber auch, ganz dem Motto gemäß, noch einige Freunde mitbringen. Der Eintritt ist frei. Wie immer wird das Konzert zusätzlich über zwei Beschallungstürme links und rechts vom Rheinufer übertragen.

Alle Zeiten, Termine, Partys und Locations können auf der Homepage des Events eingesehen werden.