Zum 11. Mal findet am 9. Juli das diesjährige Musik- und Feuerwerkspektakel im Schatten des Doms statt. Doch was soll daran ein Jubiläum sein? Derartiges kann nur der Nicht-Kölner fragen, denn die Zahl „11“ ist bekanntlich für den Colonia-isten eine heilige. Und so steht das Event dieses Jahr auch ganz unter dem Zeichen kölschen Liedgutes.

Kölner Lichter

Eine halbe Stunde wird das Abschlussfeuerwerk diesmal dauern, länger als je zuvor. Doch das ist nicht die einzige Auffälligkeit, die sich die Veranstalter der „Kölner Lichter“ für das 11. Jahr ausgedacht haben. Zusätzlich besteht die begleitende Feuerwerksmusik nämlich ausschließlich aus echt kölschen Liedern.

Willi Ostermann, Willy Millowitsch und die Bläck Fööss sind dabei wohl nur einige der unverzichtbaren Namen, die das beliebte Event am Rhein musikalisch begleiten werden. Details gibt es bis zum eigentlichen Veranstaltungstag vermutlich nicht zu erfahren, doch für den eingefleischten Kölner ist angesichts einer solchen Ankündigung ohnehin klar, dass kein Auge trocken bleibt.

Immer noch sind die „Kölner Lichter“ Deutschlands größtes Feuerwerksspektakel, und diese Tatsache wird dieses Jahr noch einmal bekräftigt. Die Veranstalter erwarten locker 600.000 Zuschauer, und so legt man großen Wert auf das Sicherheitskonzept. Zwischen Hohenzollern- und Zoobrücke etwa kann der Hauptbereich abgesperrt werden, um Überfüllung zu vermeiden. Man sollte also rechtzeitig vor Ort sein, um sich einen guten Platz zu sichern.

Ab 20.15 Uhr gibt es vorab im Tanzbrunnen ein Konzert der Jungen Sinfonie Köln unter dem Motto „Klassisch Kölsch“. Mit dabei sind unter anderem die Höhner. Wer es nicht ganz bis vor Ort schafft, kann das Konzert auch über die Videowalls und Beschallungstürme rechts und links vom Rheinufer verfolgen. Zudem überträt der WDR die gesamte Veranstaltung ganze 4 Stunden lang im TV.