Das Prinzip der Espressobikes hat sich deutschlandweit in vielen Städten mittlerweile etabliert. Schnell mal nebenher einen frisch aufgebrühten Kaffee mitzunehmen, der nicht schon seit Stunden auf der Wärmeplatte vor sich hin brodelt, ist beliebt und kommt gut an. Kölns einzige Bio-Rösterei setzt noch eins drauf und betreibt seine mobile Kaffeebar gleich mal mit Solarstrom.

Espressobike

Im Allgemeinen macht es Sinn, den Labels „umweltfreundlich“ und „nachhaltig“ mit einiger Skepsis zu begegnen, denn oftmals trifft nur sehr eingeschränkt zu, was da behauptet wird. Für echte Glaubwürdigkeit muss man da schon einiges tun. Bei ihrem Espressobike setzt die Ehrenfelder Bio-Kaffeerösterei Van Dyck deshalb sichtbar auf Sonnenenergie und Muskelkraft.

Ausschließlich mit Pedalantrieb wird die mobile Kaffeebar vorwärts bewegt, und alle sonstige Energie kommt über Solarzellen. Auf dem Musik- und Designmarkt zur diesjährigen c/o pop gab es das hübsch anzusehende Gefährt im Retro-Style erstmals zu sehen. Seitdem zieht es durch die Stadt und war unter anderem schon auf den Poller Wiesen beim Fußball oder auf dem Wein- und Sommerfest in Sülz.

Wirklich rund wird die Angelegenheit aber natürlich erst durch die angebotenen Getränke selber. Serviert bekommt man ausschließlich hausgerösteten, biologisch angebauten und fair gehandelten Kaffee und Espresso, sowie frische Biomilch für Cappuccino. Ein professioneller Barista sorgt zudem dafür, dass die Qualität der Zubereitung stimmt und alles lecker aussieht.

Wer wissen will, wo die mobile Kaffeebar gerade Halt macht und besucht werden kann, findet auf der Facebook-Seite von Van Dyck immer die aktuellen Standorte und Termine.