Köln-Marienburg ist eines der größten und exklusivsten Villenviertel in ganz Deutschland. Im  geschlossenen Viertel lassen sich wunderschöne Villen, traumhafte Grünanlagen und jede Menge prominente Einwohner finden.

Das stilvolle Villenviertel Köln-Marienburg liegt im Süd-Osten vom Kölner Stadtteil Rodenkirchen und grenzt im östlichen Teil an den Rhein. Dieser exklusive Vorort strotzt nur so vor imposanten Wohnhäusern und edlen Grünanlagen. Durch diese architektonischen Wunderwerke und die schnelle Anbindung an die Innenstadt ist dieses Stadtviertel in ganz Deutschland anerkannt und bewundert.

Immobilien im beliebten Villenviertel haben aber auch ihren Preis, der sogar deutlich höher ist, als für eine Wohnung im Zentrum von Köln. Für eine kleine Wohnung im Reihenhaus muss schon mit mindestens 700 000 Euro gerechnet werden und wer dann auch noch eine richtige Villa haben möchte, sollte schon einige Millionen auf dem Konto haben.

Die Geschichte von Köln-Marienburg

Anfang des 19. Jahrhunderts entstehen rund um die noch heute bestehende Mühle einige Industriebauten und Wohnhäuser. Eines der ersten großen Häuser war dabei der Gutshof „Marienburg“, nach dem das Villenviertel später benannt wird. Mit der Eingemeindung im Jahre 1888 wird das Kölner Stadtviertel immer beliebter. Es entstehen viele Villen, wobei der englische Landhausstil vorherrscht. Diesen Stil vertraten in Deutschland vor allem Paul Pott und Otto March, die international angesehene Architekten waren. So entstand zum Beispiel die heute noch bestehende „Villa Voster“, die eine der ersten Villen in diesem Stil in ganz Deutschland war.

Auch nach den Weltkriegen, die das Villenviertel sichtbar zerstörten, bleibt Marienburg immer noch ein beliebter Wohnort für Promis, wie zum Beispiel Harald Schmidt oder die Bankiersfamilie der Oppenheims.