Den Eurovision Song Contest nach Köln zu holen, hat Stefan Raab leider nicht geschafft. Anders im Fall seines eigenen Gesangswettstreits. Da hatte im vergangenen Jahr die Aachener Band Unheilig gewonnen, und so kommt der BuViSoCo am 29. September in die Lanxess Arena. Tickets gibt es ab 31 Euro.

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Dass es seiner Heimatstadt nicht gelungen ist, die Woche seines größten Triumphes im Schatten des Kölner Doms stattfinden zu lassen, wird Stefan Raab vermutlich ziemlich gewurmt haben. Stattdessen ging der ESC ausgerechnet nach Düsseldorf. Doch König Lustig zeigte sich gelassen und lieferte eine Show ab, die weltweit Begeisterung hervorrief. Dagegen muss der Bundesvision Song Contest geradezu provinziell anmuten.

Einst als spaßige-trotzige Gegenveranstaltung ins Leben gerufen, ist das Format inzwischen längst eine eigene Marke. Erstmals findet sie dieses Jahr in Köln statt, und das hat mit den Regeln zu tun, die selbstverständlich dem Show-Vorbild nachempfunden sind. Bekanntlich tritt je ein Künstler für eines der 16 Bundesländer an. Vom Gewinner hängt also ab, wo die nächste Veranstaltung stattfindet.

Dass jedoch Köln und nicht Aachen, die Heimatstadt des Erstplatzierten von 2010, Austragungsort geworden ist, hat vermutlich in erster Linie logistische Gründe, denn mit der Lanxess Arena kann die Stadt an der holländischen Grenze nicht konkurrieren.

Am 29. September treten also erneut 16 Acts gegeneinander an. Am Ende bestimmen die Zuschauer per Telefon- oder SMS-Voting den Gewinner. Für NRW geht dieses Jahr Frida Gold ins Rennen. Tickets für die Veranstaltung gibt es zwischen 31 und 51 Euro.