Ab dem 7. Januar ist Köln Schauplatz einer neuen Serie, doch die Begeisterung darüber darf sich in Grenzen halten, denn der produzierende Sender ist RTL2. 120 Folgen sind erst einmal geplant, danach entscheidet die Quote. Schauplatz ist unter anderem die „Kunstbar“ am Hauptbahnhof.

Nach dem Vorbild von „Berlin – Tag und Nacht“ startet mit „Köln 50667“ ein weiterer Fall von sogenannter „Scripted Reality“ im deutschen Fernsehen. Unter dem Begriff versteht man im Allgemeinen das Vorgaukeln authentischer Personen und Ereignisse, während in Wahrheit alles auf einem mehr oder weniger festen Drehbuch beruht.

Jetzt dient also Köln für ein solches Soap-Format. Laut RTL2 geht es dabei um die „spannenden Lebens- und Liebesgeschichten von Menschen, die in der Rhein-Metropole zuhause sind“ – im Grundsatz also nichts Neues. Die Stadt spielt mit. Neben der „Kunstbar“ gehören das „Café 66“ im Belgischen Viertel, ein Kranhaus-Loft im Rheinauhafen und mehrere Kölner Wohnungen zu den Drehorten.

Vom Postleitzahlentitel her erinnert „Köln 50667“ natürlich an die amerikanische Kultserie „Beverly Hills 90210“, inhaltlich orientiert man sich hingegen an „Berlin – Tag und Nacht“. Das ist kein Wunder, denn die Produktionsfirma ist dieselbe und Hauptfigur Meike, die sich schon Wochen vor TV-Start auf der zugehörigen Facebook-Seite vorstellte, stammt aus der Partnerserie.

Die mit Laiendarstellern besetzte Soap läuft ab dem 7. Januar von Montag bis Freitag jeweils um 18 Uhr. Crossover-Folgen mit der Berliner Variante, die direkt im Anschluss gezeigt wird, sind bereits in Planung.