Ideal, um die Kölner Clubszene an einem einzigen Abend versuchshalber einmal auszukundschaften: Mehrere lokale Veranstalter haben sich zur ersten Kölner Klubkomm zusammengeschlossen und präsentieren zehn Partys in ebenso vielen Locations an einem Abend. Doch zahlen muss man nur einmal.

Klubkomm

Ein All-in-Ticket für überschaubare 12 Euro im Vorverkauf bzw. 15 Euro an der Abendkasse reicht aus, und schon ist die Nacht des 20. August komplett ausgebucht. Doch selbst unter äußerster Anstrengung wird man es nur schwerlich schaffen, das gesamte Angebot auch in Anspruch zu nehmen. Der Versuch ist es aber allemal wert.

Die Klubkomm findet, wie der Name schon andeutet, im Rahmenprogramm der Computerspielemesse gamescom statt und folgt dem Vorbild des c/o pop Festivals. Wohl vor allem den Zugereisten wollen die teilnehmenden Veranstalter zeigen, was die Kölner Clubszene so zu bieten hat. Aber auch für Alteingesessene ist das Konzept reizvoll.

Musikalisch zeigt sich das Spektrum des Angebots vielgestaltig und reicht von Elektro über Reggae bis zu Indie. Im Club Bahnhof Ehrenfeld etwa gibt es die „Cologne Drum & Bass Sessions“ zu hören, in Stadtgarten und Studio 672 Reggae mit Supersonic und im Gloria schlicht „Rambazamba“. Weitere Teilnehmer sind das Artheater, Odonien, der Tsunami-Club, das Barinton und das Gewölbe, beide in Ehrenfeld.

Die Schirmherrschaft übernimmt die Kölner Club- und Veranstalterinitiative Klubkomm e.V., ein Zusammenschluss aus Veranstaltern, Clubs, DJs, Musikjournalisten und Musikmanagern. Gemeinsam vertreten sie die Interessen der Party- und Musikzene der Stadt.