Eine der letzten verbliebenen Prachtstraßen Frankfurts bahnt sich zwischen Roßmarkt und Hauptbahnhof ihren Weg durch die Stadt: Die Kaiserstraße.

1874 wurde mit dem Bau der wohl bekanntesten Straße Frankfurts begonnen. Als der neue Hauptbahnhof errichtet wurde, wurde in einem zweiten Bauabschnitt 1888 auch die Kaiserstraße fortgesetzt, die seitdem Hauptachse des Bahnhofviertels ist.

Historische Häuser aus der Gründerzeit säumen die Straße ebenso wie gewerbliche Immobilien, so wie eines der höchsten Gebäude Europas, dem Commerzbank-Tower.

Vor allem die östliche Kaiserstraße ist seit Jahren eine gute Adresse. Hier finden sich nicht nur exklusive Läden für Damenmode, sondern auch Juweliere für anspruchsvolle Besucher. Der westliche Teil der Straße zeichnet sich insbesondere durch einen Mix von Erotik-Läden, Boutiquen und Straßencafés aus. Zwar beginnt das Rotlichtviertel erst in Nebenstraßen, doch sind die Vorzeichen auch hier schon gut erkennbar.

Aber mit der Zeit mauserte sich diese Gegend immer mehr zu einer attraktiven Meile mit Restaurants und vielfältigen Shopping-Möglichkeiten. Mode jeden Geschmacks findet man hier, sei es Esprit, H&M oder andere Firmen und Marken.

Die Kaiserstraße ist wohl nicht nur die bekannteste Straße der Stadt, sondern auch die interessanteste. Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen aufeinander, viele Kulturen leben zusammen und gemeinsam entsteht ein farbenfrohes Abbild Frankfurts!