Der Frühling steht unmittelbar bevor und die Stadt erwacht aus ihrer winterlichen Lethargie. Viele Menschen, die sich am Anfang des Jahres den Vorsatz zu Herzen genommen haben etwas mehr für ihre Gesundheit zu tun, freuen sich nun auf die wärmeren Temperaturen und das Erblühen der Stadt.

Wenn man nicht gerade aus Berlin kommt, stellt man sich sicherlich die Frage, wo man bitte in der größten Stadt Deutschlands in angenehmer Atmosphäre Joggen kann? Entgegen der weit verbreiteten Annahme besitzt Berlin sehr wohl wunderbare Orte zum Joggen und Sport treiben. Einer dieser Orte ist beispielsweise der Volkspark Schöneberg-Wilmersdorf. Er ist zwar nicht sehr breit angelegt, aber zieht sich dafür über eine Gesamtlänge von 3,8 Kilometer. Durch mehrere Abkürzungswege kann man sich in grüner Umgebung seine Laufstrecke selbst zusammen stellen. Mit wunderschönem Ausblick auf die Spree lässt es sich im Treptower Park joggen. Die weite Waldfläche bietet, wenn gewollt, auch im Sommer Schutz vor extremer Sonneneinstrahlung. Folgt man dem Spreeufer weiter südlich gelangt man nach nur zwei Kilometern an den Plänterwald. Kleine Erhebungen können zu einem variantenreichen Training beitragen.

Optimal für Anfänger ist der Park im Prenzlauer Berg. Die Laufstrecke ist nicht besonders anspruchsvoll und die gesamte Laufstrecke beträgt lediglich 2,7 Kilometer. Ihn erreicht man am besten von der Hohenschönhauser Straße. Schon überregionale Bekanntheit besitzt der Volkspark Friedrichshain, weil er im Sommer ein El Dorado des Picknicks ist. Hier lässt es sich aber auch wunderbar Joggen und mit dem Bunkerberg, der eine Höhe von 78 besitzt, ist auch eine ansprechende Herausforderung vorhanden. Alternativ kann man natürlich auch den Tiergarten aufsuchen. Die längste Strecke von acht Kilometern dient schon eher Laufexperten zum Joggen.

Wie man sieht, hat Berlin in dieser Hinsicht allerhand zu bieten und erlaubt auch in Zukunft keine Ausreden für das Joggen.