Interkulturelle Projekte für Berlin 2012

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Das „Programm zur Förderung der interkulturellen Projektarbeit“ im Jahr 2012 wird von der Berliner Kulturverwaltung mit 120.000 Euro unterstützt.

Die Ausschüttung dieser Zuschüsse ist an in Berlin lebende Migrantinnen und Migranten gerichtet, die sich der kulturellen Identität und dem interkulturellen Dialog widmen. Dabei soll die Auseinandersetzung mit gegenwärtiger kultureller Realität im Zwischenspiel der verschiedenen Kulturen zum Tragen kommen. Ein Fachjury-Gremium, bestehend aus unabhängigen Berliner Künstlern, Journalisten und Kritikern hat die Wahl getroffen.

Theater, Performances, Kunst und Kultur: interkulturelle Projekte in Berlin © alancleaver_2000/Flickr

Interkulturelle Projektarbeit 2012: Identität und Dialog

Auswahlkriterien waren die Bedeutung des Projektes für die angesprochene Zielgruppe in kultureller Hinsicht und künstlerischer Qualität. Projekte, die Gegenwartskultur darstellen und sich künstlerischer Ausdrucksformen bedienen, die bisher zu kurz gekommen oder deren Inhalte unzureichend präsentiert worden sind, wurden insbesondere in Betracht gezogen.

Die multikulturelle Stadtgesellschaft Berlins, die sowieso schon eine andernorts selten gesehene Vielfalt an kulturellen Angeboten bietet, soll hiermit durch frische Performances und Theater von professionellen Künstlern weiter bereichert werden. Es gab 61 Anträge und 11 Projekte wurden als besonders förderungswürdig akzeptiert. Für die Projekte wird eine Spanne an Fördersummen von 7.500 Euro bis 15.000 Euro ausgezahlt.

Förderung für Performances und Theater

Das Tanztheater „Ich sage, dass es (m)ein russischer Abend ist“ von Anna Melnikova wird mit 7.500 Euro unterstützt. Zwei andere Theaterprojekte werden mit der höchsten Summe von 15.000 Euro gefördert. Die Stücke heißen: „Deportation Cast“ von Mehdi Moinzadeh und „Abseits – 11 Szenen mit Hand und Fuß
in zwei Halbzeiten“ von Neco Celik.

Unter den Geförderten sind nur solche Projekte, die zur Zeit der Bewerbung noch nicht begonnen haben. Die Vorführungen sollen zwischen April 2012 und Dezember 2012 in Berlin öffentlich präsentiert werden.