Der Schritt in die Selbständigkeit hat viele Folgen. Vor allem bedeutet er eine Menge Arbeit und eine entsprechende Reduzierung des Privatlebens. Umgekehrt ist es ein völlig anderes Arbeitsgefühl, plötzlich für sich selber tätig zu sein. Allerdings erfordert der Eintritt in ein selbständiges berufliches Dasein gerade in einer Großstadt wie Berlin einer sorgfältigen Vorbereitung.
Existenzgründung

Die Vorarbeiten gewissenhaft erledigen

Das A und O einer erfolgreichen Unternehmung ist die richtige Geschäftsidee. Während man auf dem Land vielfach eine bereits andernorts erfolgreiche Idee einfach eins zu eins umsetzen kann, bedarf es in der Großstadt einer eingehenden Analyse der Konkurrenzsituation vor Ort. Diese betrifft naturgemäß vor allem das unmittelbare Umfeld des geplanten Standorts sofern es sich etwa um ein Ladengeschäft, eine Gastwirtschaft oder ein lokales Dienstleistungsunternehmen handeln soll. Doch auch bei einem Versandhandel für Spezialartikel im Internet kommt man nicht umhin, sich zunächst intensiv mit bereits am Markt befindlichen Wettbewerbern auseinander zu setzen. Erweist sich die Idee insoweit als tragfähig, kann mit der Beschaffung der für die Gründung notwendigen finanziellen Mittel begonnen werden. Neben dem klassischen Bankkredit sollte man hier auch die Möglichkeiten einer Förderung durch die Bundesagentur für Arbeit ausloten.

Sich richtig organisieren

Ist die Finanzierung sichergestellt, eine Anmeldung des Gewerbe bei der Steuer erfolgt, eine passende Immobilie gefunden und das erste Personal eingestellt kann mit der eigentlichen Arbeit begonnen werden. Dies betrifft nicht zuletzt das Marketing. Denn ein neues Unternehmen muss zunächst einmal bekannt gemacht werden. Am Allerwichtigsten aber die gewissenhafte Abwicklung der ersten Aufträge. Denn disee ersten Aufträge sind auch die ersten Eindrücke, die man als Unternehmer hinterlässt. Insofern gilt es, den Kopf immer wieder für die wichtigen Dinge freizubekommen. Hierzu ist eine vernünftige Grundordnung unerlässlich, welche für alle Mitarbeiter zu gelten hat. Ein erster Ansatz hierfür sind individuelle Etiketten für alle gemeinsam genutzten Schränke und Geräte.. Auf diese Weise bleibt alles an seinem Platz und die Arbeit kann in geordneter Form erfolgen.

Auszeiten bewusst einplanen

Manchmal genügt es nicht, sich zur Konzentration auf die nächste Aufgabe zu zwingen. Deshalb sollten auch kurze(!) Auszeiten bewusst in die Planung der Unternehmung einfließen. Nach einem guten Essen, einem abendlichen Kinobesuch oder auch einfach nur einem Spaziergang im Tiergarten hat man den Kopf meist wieder deutlich freier für die Bewältigung der anstehenden Aufgaben.

Bild: N-Media-Images – Fotolia