Ein neuer Zirkus feiert seine Premiere! Und das heute bei uns auf dem Heiligengeistfeld. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

Naja, die richtige Premiere ist es nicht, denn der Zirkus „Flic Flac“ wurde schon 1989 gegründet ;). Obwohl das Programm bei uns Premiere feiert und nur wenige die Show kennen, ist einer schon die Attraktion: Tito der das so genannte Todesrad fährt. Doch das ist natürlich nicht alles- aber wohl die gefährlichste Show des Zirkus.

Moderner Zirkus ohne Tiere
Zirkus ist gleich Zirkus? Auf keinen Fall. Der „Flic Flac“ verzichtet komplett auf Tierdressuren und setzt lieber auf eine moderne, unkonventionelle Show, die mit einem hohen technischen Aufwand umgesetzt wird. Deswegen gibt es auch keine Manege sondern eine hydraulische Bühne. Akrobatik, Stunts, Satire und Slapstick in Verbindung mit zeitgemäßer musikalischer Begleitung sind Elemente des Programms. Zu den eher ungewöhnlichen Nummern gehören z.B. das „Todesrad“ oder der „Globe of Speed“.

Es ist lebensgefährlich!
Das Todesrad machte den Circus bekannt und ist auch jetzt wieder Thema Nummer 1. Diesmal wird das „Todesrad“ von dem Artisten „Tito Vanegas“ (25 Jahre jung) gefahren. Hierbei rennt er in einem 14 Meter hohen und drehenden Rad hin und her, wirbelt und springt. Der Wahnsinn wenn ich das so lese und schreibe. Generell ist das Todesrad eine Stahlkonstruktion, die an ihrer Achse aufgehängt ist und sich um diese dreht. An den Enden befinden sich drei Laufflächen, auf denen die Artisten sich bewegen. Am höchsten Punkt der Drehung erreicht der Artist nahezu die Zeltdecke.

Für Kinder ab 12
Leider steht der „Flic Flac“ öfter mal in der Kritik, da das Programm mit Rammstein-Musik unterlegt ist. Und die ist ja auch nicht immer zart, wie man weiß. Auch die Kostüme der Artisten, die häufig im Military-Stil bzw. im Rocker-Stil gehalten sind tragen zu dem Ruf bei, dass der Zirkus nicht für Kinder geeignet sei. Deswegen weist der Flic Flac nun darauf hin, dass die Show erst „ab 12 Jahre“ empfohlen wird.