Hamburg hält zusammen, Hamburger helfen sich gegenseitig. Das hat die Stadt heute einmal mehr bewiesen.

Auch vor meiner Tür sah es heute Morgen aus, als würde ich direkt in einen Märchenwald blicken. Doch märchenhaft war auch das heutige Ergebnis einer Aktion, zu der das Hamburger Abendblatt aufgerufen hatte.
Dabei geht es um ein kleines Mädchen, zarte drei Monate alt. Helene aus Winterhude. Helene hat kaum ihre Augen aufgeschlagen und muss schon eine so schwere Bürde tragen: Sie ist krank, leidet an Leukämie.

Das Abendblatt rief die Hamburger dazu auf, sich heute zu versammeln, um zu spenden. Mehr als 300 Meter lang ist die Schlange zur Bucerius Law School gewesen, wo die großzügigen Menschen sich versammelten.
Der Vater des Mädchens ist überwältigt und erzählt, dass er sich heute zum ersten Mal als wahrer Hamburger gefühlt habe. Er ist ,,stolz, zu so einer Stadt und zu solchen Menschen gehören zu dürfen“.

Tausende von Menschen haben heute Courage und Herz bewiesen. Das beeindruckt auch mich, die sonst mehr mit kritischem Auge auf Hamburg blickt. ,,Danke! Danke, Hamburg!“, wendet der Mann sich an die Stadt. Und auch ich wünsche dem kleinen Mädchen von ganzem Herzen gute Besserung! Halte durch, kleine Helene.

Hier findet ihr übrigens eine Auflistung der Krankenhäuser in Hamburg.