20 Jahre ist es nun her, dass die Mauer gefallen ist und die Deutsch-Deutsche Grenzen geöffnet wurden.

Seit heute ist die Open-Air Ausstellung zum 20. Jahrestag des Mauerfalls auf dem Berliner Alexanderplatz geöffnet. Diese Freilauftaustellung erzählt die Geschichte der „Friedlichen Revolution 1989/90“.

Ich bin selber ein Kind der Wende, meine Eltern haben die ehem. DDR 1988 über Ungarn verlassen. Vielleicht interessiert mich diese Ausstellung daher ganz besonders, man darf einfach nicht vergessen, dass die DDR ein Unrechts-Regime war, das vielen Menschen das Leben gekostet hat und Familien -bis heute- auseinander gerissen hat.

Und genau daran möchte die Ausstellung „Friedliche Revolution“ erinnern, die heute morgen von Berlins regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet wurde.

Aber auch der Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der Kulturstaatsminister Bernd Neumann und der Liedermacher Wolf Biermann werden zu Eröffnung erwartet.

Geschichtliches: Am 4. November 1989 versammelten sich mehr als 500.000 Menschen auf dem Berliner Alexanderplatz in Berlin-Mitte.

Die Redner der Versammlung forderten die uneingeschränkte Meinungs- und Versammlungsfreiheit und eine Reformation der DDR. Auf ihren mitgebrachten Transparenten standen Aufrufe und Forderungen wie „Wir sind das Volk“ und „Demokratie – Jetzt oder Nie“. Die friedlichen Proteste wurden damals vom DDR-Fernsehen live übertragen.

Die Repräsentanten der SED wurden ausgepfiffen und die kommunistischen Machthaber konnten nur noch hilflos zusehen.

Die friedliche Revolution von Berlin – nun als Ausstellung unter Alexanderplatz in Berlin

Am 9. November ging Günther Schabowski in die Geschichte ein und eine ganze Nation feierte diesen Mann. Denn mit einer fast beiläufigen Bemerkung hatte Günter Schabowski am 9. November 1989 für eine Weltsensation gesorgt.

Das höchste Mitglied des DDR-Machtzirkels erwähnte auf einer Pressekonferenz in Ost-Berlin, scheinbar ganz nebenbei „Dass für Privatreisen ab sofort und unverzüglich vereinfachte Genehmigungsverfahren gelten“. Noch in derselben Nacht geben die Grenzposten dem Druck der Menschen nach und öffnen die Grenzübergänge innerhalb Berlins und zur Bundesrepublik.

Von dieser spannenden Zeit erzählt die Ausstellung „Friedliche Revolution 1989/90“ unterm Berliner Fernsehturm. Von der Geschichte der DDR und den Schicksalen, die sich in ihr ereigneten. Die Ausstellung lädt zur Diskussion ein. Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnert daran, das man die dunkle Geschichte der DDR nicht vergessen darf.

Einen Teil der Berliner-Mauer Geschichte kann man sich auch in der East Side Gallery ansehen.

Es finden aber auch Führungen statt, die dann lediglich 5 Euro kosten. Die Ausstellung kann noch bis zum zum 15. November besucht werden.