Frankfurts Museum für moderne Kunst (MMK) ist eines der führenden Museen für renommierte Werke und Objekte in der zeitgenössischen deutschen und internationalen Kunstszene.

Ausstellungen

Hatte die Stadt Frankfurt bereits lange vor Gründung des MMK ein breites Spektrum an Galerien und Ateliers zu bieten, eröffnete mit dem Jahr 1991 in Frankfurt erst recht spät ein Museum für Gegenwartskunst. Den Architekturwettbewerb für den Museumsbau gewann der Entwurf zum „Tortenstück“. Von dem Architekten Hans Hollein aus Wien stammt der postmoderne Entwurf. Innen bietet es dem Besucher einen weißen, hellen und modern wirkenden Ausstellungsraum, der aber auf rechteckige Räume verzichtet und sich als dreieckiger Bau nach außen in sein Umfeld einfügt und es ergänzt, statt es allein modern zu überbieten.

Für Ausstellungen und zeitgenössische Kunstpräsentationen bietet das Museum so ein optimales Ambiente. Ob hochragende Installation oder in sich abgeschlossenes multi-medial-technisches Schauspiel, ob ausladende Werkschau oder thematisch gezielte Kompilation, die Objekte der Gegenwartskunst würden sich in einem modernen „White Cube“ weniger gelungen entfalten. Natürlich umfassen die Inszenierungen im MMK nicht allein Installationen und raumgreifende Objekte. Das Haus wartet ebenso mit den in der Gegenwart seltener gewordenen Bild- und Fotografie-Arbeiten auf. Die Ausstellungen umfassen alles, was bereits Rang und Namen hat und eröffnen ihre Tore auch, um den Besuchern die Künstler von morgen vorzustellen.

Sammlung

Die Sammlung, die hinter den Ausstellungen im „Tortenstück“ und seiner Filiale im nahegelegenen, ehemaligen Zollamt stehen, ist mit 4.500 Stücken sehr umfangreich. Ihr Grundstock beginnt mit der Kunst der 1960er-Jahre. Darin finden sich auch die Werke derjenigen, die sich in den letzten Jahrzehnten einen Namen machen konnten: Katharina Fritsch, Hanne Darboven, Thomas Ruff, Bernd und Hilla Becher, Gerhard Richter und andere. Zudem übernimmt das MMK mit seinem Sammlungsschwerpunkt in der Gegenwartskunst auch die Aufgabe zu fördern, indem es durch Aufkäufe mitbestimmt, wer sich am Kunstmarkt jüngst etablieren konnte.