Frankfurt am Main ist eine der interessantesten Städte unserer Republik. Die internationale Finanz- und Messemetropole bietet eine Skyline, wie man sie sonst nur von US-amerikanischen Großstädten kennt. Die Mainmetropole hat viele Facetten und Kontraste zu bieten. So befinden sich unweit der Hightech-Hochhäuser und inmitten der regen City gemütliche Kneipen und altehrwürdige Sehenswürdigkeiten.

Johann Wolfgang von Goethe ist der Sohn der Stadt und die Bürger sind nicht zu Unrecht stolz auf diesen Umstand. Die Paulskirche und der Kaiserdom gehören zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Frankfurt – Modernste Architektur und grüne Oasen

Trotz der äußerst modernen Architektur finden sich viele grüne Oasen in Frankfurt. Wer das Glück hat, in den während der Gründerzeit entstandenen Vierteln zu leben, findet sich inmitten von Bäumen und niedlichen Vorgärten wieder, die einem das Gefühl ländlicher Ruhe geben. Aber nur einige Schritte weiter befindet man sich wieder inmitten des Großstadttrubels. Der Stadtwald, die vielen Parks und der exotische Palmengarten laden zum Verweilen und Entspannen ein.

Neben der Deutschen Zentralbank und der Deutschen Börse beherbergt Frankfurt den größten deutschen Flughafen. Zudem finden unter dem Messeturm bedeutende Ausstellungen wie die IAA (Internationale Autoausstellung), die Musik- oder Buchmesse statt. Innerhalb Europas hat Frankfurt einen ganz besonderen Stellenwert.

Frankfurt – Hohe Lebensqualität in der hessischen Metropole

Bezüglich der Lebensqualität hat die hessische Großstadt ebenfalls die Nase vorn: Eine von der Mercer Human Ressource Consulting durchgeführte Studie hat ergeben, dass die Stadt im internationalen Vergleich den siebten Platz belegt. Zudem kann die Stadt eine hohe Arbeitsplatzdichte aufweisen. Von 1.000 Bewohnern verfügen 922 über einen Job. Dabei ist der ansässige Flughafen der größte Arbeitgeber der Region. Darüber hinaus sind in der Stadt viele Chemiekonzerne (z.B. Hoechst AG), Softwareentwickler und Werbeagenturen ansässig.

Von der Jungsteinzeit bis zur Gegenwart

Ein Blick auf das glitzernde Mainhattan lässt einen die lange Geschichte der Stadt schnell vergessen. Die ersten Besiedlungen von „Furt am Main“ reichen bis in die Jungsteinzeit zurück. Schriftlich erwähnt wurde die Stadt erstmalig jedoch im frühen Mittelalter. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt schnell zu einem bedeutenden Handelszentrum, um dann das Zentrum von Reichstagen zu werden. Im Jahr 1220 wurde sie zur Freien Reichsstadt und ab 1356 wurde Frankfurt zur Wahlstadt der römischen Kaiser.

Mitte des 19. Jahrhunderts tagte in der Paulskirche das erste frei gewählte Parlament Deutschlands. Kurze Zeit später hat sich Frankfurt kurzzeitig zur flächenmäßig größten Stadt des Landes entwickelt. Während des Zweiten Weltkrieges werden knapp 70 Prozent der historischen Altstadt zerstört. Nach Beendigung des Krieges hat sich die amerikanische Militärregierung in Frankfurt niedergelassen. Die nun neu entstandene Bundesrepublik zieht es kurzzeitig in Erwägung, Frankfurt zur Bundeshauptstadt zu ernennen, entscheidet sich dann aber für Bonn. Nichtsdestotrotz entwickelte sich die Stadt zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszentren. Zudem gehört sie inzwischen zu den reichsten Städten innerhalb Europas.