Flohmärkte in Berlin bringen einem so ziemlich alles, was man auf einem Flohmarkt kaufen oder erleben kann: Ob man Antiquitäten sucht, sich für gebrauchte Bücher und Besteck interessiert, oder einfach nur mal durch eine Welt schlendern möchte – in Berlin gibt es dafür mit Sicherheit den passenden Flohmarkt!

Der Kunstmarkt am Zeughaus beispielsweise liegt direkt Unter den Linden, gegenüber vom Dom. Da findet sich Interessantes und Kurioses, der Flohmarkt hat Sonntags von 10-17 Uhr geöffnet. Mir hat er in Sachen Büchern sehr gut gefallen. Alles andere war Ramsch, Experten können aber hier schon das eine oder andere gute oder interessante Buch abgreifen.

In Charlottenburg an der Straße des 17. Juni liegt ein weiterer Trödel- Kunst- und Flohmarkt. Der ist größer und besser sortiert als der Mitte-Kunstmarkt. Hier finden sich mit etwas Glück richtig tolle Sachen, meine Begleiterin hat sich gleich Porzellan gekauft. Der Markt ist Samstags und Sonntags von 10-16 Uhr geöffnet.

Wer auf Antiquitäten steht, der kommt um den Antikmarkt am Ostbahnhof nicht herum. Die Atmosphäre ist angenehm und die Menschen kommen hier vor allem her, um zu staunen und zu fachsimpeln. Natürlich sind auf Antikmärkten bei 80 Prozent der Stücke Zweifel an der Echtheit angebracht. Trotzdem – die lange Fahrt bis zum Ostbahnhof lohnt sich auf jeden Fall! Offen hat er Sonntags von 9-17 Uhr.

Es gibt noch eine Menge weiterer Flohmärkte in Berlin, die teilweise sicherlich besser sind als die angesprochen, das waren nur die persönlichen Favoriten eines Laien. So ein Markt eignet sich übrigens auch sehr gut, um Kontakte zu knüpfen oder sich mit alten Freunden zu treffen – wenn man sich sonst nichts zu sagen hat, kann man wenigstens über den Kram fachsimpeln.