Morgen ist es soweit: Der Bundestag soll von uns gewählt werden. Und danach kann man zur Entspannung schön shoppen gehen…

Der beliebte verkaufsoffene Sonntag könnte nicht besser gewählt sein: Wie sonst bekommt man uns Hamburger besser auf die Straße als mit geöffneten Läden? 🙂 Da kann man doch auch „mal eben schnell“ zwischendurch wählen gehen, oder?

Kreuzchen machen & was ändern! ©Awaya-Legends/flickr.com

Kreuzchen machen & was ändern! ©Awaya-Legends/flickr.com

Bundestagswahl 2009 – Deine Stimme zählt!
62,2 Millionen Deutsche sind wahlberechtigt (32,2 Millionen Frauen/30 Millionen Männer). Bei der Bundestagswahl 2005 waren rund 61,9 Millionen wahlberechtigt. Viele Schilder standen in der Stadt, wir haben die TV-Duelle gesehen und uns auch ein wenig informiert. Doch nun ist die Wahl zum greifen nahe! Doch vielen fällt es schwer etwas zu wählen oder meinen „es ändert sich doch eh nichts“.

Fakt ist aber, dass die Bundestagswahl verdammt wichtig ist, denn der Bundestag hat die Gesetzgebungsfunktion, sprich er schafft das Bundesrecht und ändert die Verfassung, wenn es dazu Anlass gibt. Ich kann verstehen, wenn man nicht wählen gehen will. Doch die Konsequenz dessen ist fatal: Eure Stimme geht dann an eine Partei, die ihr vielleicht nie im Leben gewählt hättet. Dazu gehören auch die rechten (Nazi) Partein. Noch keine Ahnung was Du wählen sollst? Dann schau mal hier vorbei!

Gewählt? Dann belohn Dich danach
In fünf Bezirken (Harburg, Eimsbüttel, Bergedorf, Altona, Wandsbek) öffnen am Sonntag viele Geschäfte von 13 bis 18 Uhr. In Wandsbek kann man zusätzlich zu den offenen Läden noch das „Oktoberfest“ feiern, eine Tradition im Bezirk. Wer in’s AEZ will, der kann kostenlos parken. Harburg feiert seinen „Großen Herbstmarkt“ mit einem Rummelähnlichen Event. Im Mercado in Altona haben alle Läden und Marktstände offen. Bergedorf feiert seinen „Landmarkt“, sprich die Geschäfte in der Fußgängerzone am Bahnhof haben geöffnet. Eimsbüttel bietet an der Osterstraße eine Kunstmeile und einen großen Flohmarkt an.