Die erste Kölner Kirche, die für evangelische Christen in Köln gebaut wurde, ist schon seit einer Weile ein echtes Kulturzentrum. Künftig will man die Tore nun auch für private Veranstaltungen wie Hochzeiten, Vorträge oder Tagungen zur Verfügung stellen. Das Angebot an Nutzungsmöglichkeiten ist jedenfalls vielfältig.

1860 endete eine Ära für das damals romtreue Köln. Bis dato war die Feier protestantischer Gottesdienste dort nämlich strengstens verboten. Erst mit Besetzung der Stadt durch die Franzosen änderte sich die Lage. Mit der Errichtung der Trinitatskirche schließlich war die Gleichstellung der beiden Konfessionen endgültig besiegelt. Heute dient der 1982 unter Denkmalschutz gestellte „protestantische Dom“ vor allem als Veranstaltungsort.

Betrieben vom Evangelischen Kichenverband werden regelmäßig Konzerte und andere kulturelle Events angeboten, und das nicht selten ohne Eintritt. Jetzt öffnet sich die Kirche auch für private Veranstaltungen. Wer etwa seiner Hochzeit oder einer Firmenfeier einen besonderen Rahmen geben will, bekommt hier eine ungewöhnliche Gelegenheit. Aber auch für Tagungen, Vorträge, Lesungen, Filmaufnahmen und anderes mehr steht die Kirche zur Verfügung.

Auch sonst ist der protestantische Dom ein Besuch wert. Zum 150. Geburtstag etwa gab es als besonderes Geschenk eine neue Orgel der Bonner Orgelbaufirma Klais. Mit 44 Registern und 3121 Pfeifen ist musikalisch einiges möglich, und das kann man im Rahmen einer ganzen Reihe von Konzerten über das Jahr hinweg auf beeindruckende Weise nachvollziehen.

Das gesamte Programm, sowie ein Überblick über die Nutzungsmöglichkeiten der Kirche lassen sich online einsehen. Ein Programmheft steht zusätzlich im pdf-Format zum Download bereit.